Radweg im Münsterland

Münster in Westfalen ist immer eine Reise wert. Und wenn man Stil hat, fährt man mit dem Rad in die deutsche Fahrradhauptstadt. Keine Großstadt der Republik hat nur annähert einen ähnlich hohen Radverkehrsanteil. Zudem ist die Universitätsstadt Münster schön und lebenswert. Auf dem Weg vom Ruhrgebiet nach Münster liegen Sehenswürdigkeiten wie die Burg Vischering, Haus Lüdinghausen und das Geburtshaus der Anette von Droste-Hülshoff.

Infobox Radtour Dortmund-Münster
Länge der Strecke 111 km
Höhenmeter Gesamtanstieg 351 m (min. Höhe 47 m, max. Höhe 189,5 m)
Art der Strecke One Way (Start: Dortmund, Ziel: Münster)
Am Wegesrand Stever, Ternscher See, Lüdinghausen, Burg Vischering, Burg Lüdinghausen, Baumberge, Longinusturm, Burg Hülshof, Münster
Trackdownload gpx, kml

In Dortmund geht es zunächst durch die Nordstadt zum Dortmund-Ems-Kanal. In Groppenbruch wird der Kanal verlassen und auf Feldwegen radeln wir ins schöne Waltrop. Wir überqueren den Datteln-Hamm-Kanal und die Lippe und sind schon bald in Selm-Bork. Dem Ortskern umfahren wir auf kleinen Wegen.  Der Track führt dann weiter nach Selm. Hinter der Stadt liegt der Ternscher See und die Stever überquert. Hier kann man wie auch am Dortmund-Ems-Kanal bei schönem Wetter prima baden.

Am Dortmund-Ems-Kanal radeln wir auf der ausgeschilderten Dortmund-Ems-Kanal-Route nach Lüdinghausen. Der Ort lädt zu einer Pause ein. Sowohl die Burg Lüdinghausen und die Burg Vischering sind wirklich sehenswert. Der Stever und dem Kanal folgend geht es Richtung Senden. Der Dortmund-Ems-Kanal hat hier zwei Fahrrinnen. Der Track folgt der Alten Fahrt bis Senden. Die alte Fahrt ist ein nicht mehr genutztes Kanalbett. Kurz vor Senden wird der Kanal dann auf einem Stauwehr überquert. Von Senden nach Münster sind es am Kanal entlang nun noch gut 20km.

Diese Tour sieht jedoch noch einen Ausflug in die Baumberge, die höchsten Erbhebungen im Münsterland vor. An der Stever entlang wird zunächst Appelhülsen und später Nottuln am Fuß der Baumberge erreicht. Nun beginnt der Anstieg in die Baumberge. Der Longinus-Turm und der nahe WDR-Sender bilden eine Landmarke zur Orientierung. Am Longinusturm gibt es ein nettes Cafe zur Einkehr.

Die folgende Abfahrt nach Havisbeck ist kurzweilig und rasant. Auf dem Weg nach Münster liegen nun noch einige Burgen und Herrenhäuser an der Strecke. Einen Besuch wert ist sicherlich die Burg Hülshoff, das Geburtshaus der Annette von Droste-Hülshoff.
Durch die nordöstlichen Vororte geht es dann in die Münsteraner Innenstadt. Die sicher fahrradfreundlichste Stadt Deutschland besticht mit guten Radwegen. Die Anzahl der Radfahrer im Straßenbild ist erstaunlich hoch, ebenso wie die Anzahl der Sehenwürdigkeiten. Der Hauptbahnhof in Münster bildet den Endpunkt der Route.