Von Parchau nach Brandenburg: Wildcampen an der Havel

Wir starten den Tag mit einem auf dem Benzinkocher zubereiteten Kaffee und einem Bad im See. Das Wasser in kühl aber nicht kalt. Genau die richtige Temperatur umd wach zu werden. In wenigen als einer halben Stunde sind die Sachen gepackt. Matten und Schlafsäcke einrollt, Zelt gefaltet und eingetütet. Die Radtaschen an die Räder geschnallt und los geht es.

Der starke Westwind ist über Nacht etwas abgeflaut, bläst aber immer noch kräftig und schiebt uns an. Wer braucht schon einen Elektromotor? Bald erreichen wir den Elbe-Havel-Kanal - eine gut ausgebaute Bundeswasserstrasse - auf dem uns aber nur sehr vereinzelt Freizeitskipper auf ihren Booten entgegenkommen. Frachtschiffe sehen wir keine.

In Genthin genehmigen wir uns ein ausgiebiges zweites Frühstück. Eine Bäckerei hat draußen bestuhlt und wir ordern Käsebrötchen und Hefeteilchen. Wir folgen dem Kanal bis Wutzerwitz. Die Havel bildet hier eine Seenlandschaft. Auf dem Havelradweg radeln wir den Plauer See, den Möserischer See und schließlich den Breitlingsee. An einem schönen Sandstrand breiten wir die Handtücher aus und geniesen die erfrischende Abkühlung.

Im Stadtteil Buhnenhaus erreichen wir Brandenburg an der Havel. Die alte Stadt ist Namesgeberin des Bundeslandes und gilt als Wiege der Mark.  Brandenburg an der Havel besitzt eine hohe Lebensqualität. Das Stadtgebiet wird durchzogen von zahlreichen Flüssen, Seen und Kanälen. Nach der Besichtigung des Doms finden wir ein indisches Restaurant an einem der Havelkanäle. Während des Essens hat es sich bewölkt. Eigentlich wollen wir noch etwas an der Havel entlang in Richtung Potsdam fahren. Doch kaum sind wir wieder am Fluß, beginnt es wie aus Eimer zu schütten. Wir entschließen uns kurzfristig an einem Angelplatz an der Havel das Zelt aufzubauen.

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Die GPX-Dateien des Tracks von Parchau nach Brandenburg gibt es als GPX- und KML-Datei zum Download.