Am frühen Morgen wachen wir bei strahlendem Sonnenschein auf, packen die Ortlieb-Taschen und schwingen uns auf die Räder. Da das Benzin im Kocher zu Neige gegangen ist, gibt es den Frühstückskaffee an einer Tankstelle. Wir einen grüßen Umweg in Kauf nehmen um Kaunas zu verlassen. Nach Neverony geht es auf einer Piste durch den Wald. Ab und an sieht mal Menschen die Pilze und Blaubeeren suchen. Kurz vor Rumšiškes überqueren wir erneut die Autobahn.

Hier gibt es einen weiteren Kaffee und dann geht es weiter in Richtung Osten. Nach einer Weite geht die Asphaltstraße in eine Piste über. Zwischen Rusonys und Žiežmariai holpern wir bei Gegenwind über einen Schotterweg und erst bei Naujosios Kietaviškes wird der Untergrund besser. Hier fahren wir wieder in der Norden und radeln die die sozialistische Musterstadt Elektrenai, die am Kraftwerk errichtet wurde welches Vilnius mit Strom versorgt.

Dann verläuft unser Weg parallel zu Autobahn bis wir schließlich Vievis erreichen. Hier stürmen wir den örtlichen Supermarkt um Getränke und Kekse zu erwerben. Auf den letzten 20 Kilometern zum Tagesziel Trakai bläst der Wind endlich im Rücken und schiebt uns an. Auf dem Campingplatz bauen wir unser Zelt unmittelbar am See auf und haben dort einen herrlichen Blick auf die Burg Trakai.

Route

GPS-Tracks der Etappe

Impressionen