Vom Campingplatz rollen wir am nächsten Morgen hinunter nach Praia da Luz. Ein wunderschöner Strand und ein großartiger Platz für ein Frühstück am Meer. Im Supermercado decken wird uns ein und setzen uns an die Kirche zu einem ausgiebigen Mahl. Die Etappe nach Sagres ist eigentlich kurz bemessen. Allerdings merken wir schon an der Ortsausfahrt, das das Landschaftsprofil deutlich bergiger geworden ist. 

 Über Alagoas und Burgau radeln wir durch den Naturpark Parque Natural Do Sudoeste Alentejano E Costa Vicentina. Kurz vor Salema gibt es eine wunderschöne, menschenleere Bucht. Frisch gebaute Parkplätze deuten an, das es hier im Spätsommer sicher nicht ganz so einsam ist.

Die Ortsausfahrt aus Salema ist eine Frechheit. Jetzt hilft nur noch schieben. Eine Steigung von mehr als 15% läßt sich mit Reiserad und Gepäck nicht mehr fahren. Über Figueira geht es bergauf-bergab auf kleinen Wirtschaftswegen durch die noch sehr grüne und blühende Landschaft. Die 150 Höhenmeter werden erreicht und überschritten.

Nach Raposeira und der Kreisstadt Vila Do Bispo gibt es ein lange Abfahrt nach Sagres. Hier fahren wir unmittelbar auf den Camping. Nach der Mittagshitze erkunden wir ohne Gepäck die Umgebung. Bei heftigem Gegenwind geht es an den südwestlichsten Punkt Kontinentaleuropas: Cabo de São Vicente. Hier bekommt man auch die letze Bratwurst vor Amerika. In Sagres schauen wir uns Strand und Hafen an. Im Surferstädchen ist nicht viel los zu dieser Jahreszeit.

Route

GPS-Tracks der Etappe

Impressionen