Auf dieses Projekt freue ich mich. Ich hatte mich zunächst auch als freiwilliger Helfer gemeldet, konnte dann aber aus beruflichen Gründen nicht an der Vorbereitungsveranstaltung in Essen teilnehmen. Am Freitag bekam ich dann noch einen Anruf vom Projektbüro, wie es denn mit meiner Bereitschaft aussehe, auch ohne Schulung an den Schachtzeichen teilzunehmen. Ich habe abgewunken - zu viel um die Ohren. Trotzdem das Projekt ist spannend - also mal sehen wie die so Zeichen stehen.

Also rauf aufs Fahrrad und zurück in die Kindheit zur Halde Gotthelf. Laut Infobroschüre habe ich dort einen schöne Blick auf die Ballons im Dortmunder Süden. Auf dem Weg dorthin begegnet mir der erste Ballon an der ehemaligen Zeche Friederich Wilhelm am Polizeipräsidium, von zweiten Ballon an der Viktor Toyka Str.ist nicht zu sehen. Es geht weiter durch die Bolmke und auf der linke Hand über den Bäumen der nächste Ballon - Zeche Glückaufsegen. Auf dem Weg zur Halde dann der nächste Ballon. Viele Menschen hatte die gleiche Idee und auf der Halde gab es ein fröhliches Ballonzählen und ein fleißiges Fotografieren. Der Ballon an der Zeche Wiendahlbank in Kruckel ist nicht zusehen. Trotzdem obwohl sich der Himmel gegen Mittag schon eintrübt komme ich auf 11 Ballone, die ich von der Halde Gotthelf sehe. Auch der angekündigte Ballon im Hoeschpark in in Wellinghofen - Fehlanzeige. Ich bin gespannt auf die nächsten Tage.

Update: Auf meinem sonntäglichen Weg mit dem RE3 von Dortmund nach Oberhausen zähle ich 51 Ballons. Eine Beschäftigung, der viele meiner Mitreisenden nachgehen. Nach dem Besuch beim Pfingstradrennen in Oberhausen, klettern wir noch auf die Knappenhalde, um von der Aussichtsplattform einem Blick gen West zu werfen: