Iserlohn gehört nicht wirklich zum Ruhrgebiet, obwohl die Ruhr im Stadtteil Hennen durch das Stadtgebiet fließt. Die Eisenstadt ist die größte Stadt im märkischen Sauerland und ist von Dortmund einfach und schnell erreichbar. Mit der Ardeybahn ist man in 40 Minuten am Stadtbahnhof in Iserlohn - dem ersten Wanderbahnhof in Nordrhein-Westfalen.
Nach dem Kreisverkehr vor dem Bahnhof führt der Weg am Bethanien Krankenhaus entlang durch den Stadtpark auf den Fröndenberg. Bei strahlend blauem Himmel und frostigen 7 Grad unter null sind an diesem Sonntagmorgen schon die ersten Kinder auf dem Rodelhang unterhalb des Danzturms. Der Danzturm ist ein beliebtes Ausflugsziel und wurde 1908 an der optischen Telegrafenstation 43 an der Strecke Berlin - Koblenz errichtet. Das Restaurant unterhalb des Turms leider noch nicht geöffnet.
Beim sanften Abstieg vom Fröndenberg auf dem Karl-Marien-Weg begleitet mich eine Hirschkuh. Kurz vor Kesbern verliere ich den GPX-Track und muss mir fortan einen eigenen Weg nach Altena suchen. Ich laufe durch das Grüner Tal in Richtung Voßwinkel. Dann geht es den Lohsiepen hinauf. Hier lädt ein Gaststätte zum Verweilen ein.
Um nicht auf der Straße gehen zu müssen, laufe ich wieder in den Wald zum Bueberg hinauf. Der Wanderparkplatz an der Stellhütte ist bis auf den letzten Platz belegt. Ich entscheide mich für einen Sanften, aber längeren Abstieg in Lennetal. Der Höhenweg führt Richtung Wixberg und dann hinab zur Lenne.
Den Track gibt es zum Download und bei Komoot.














