Frank Goossen

Woanders ist auch Scheiße

der ruhrologe

 Industriemuseum Zeche Nachtigall

Die Zeche Nachtigall ist eine der ältesten Zechen des Ruhrgebiet. Schon von mehr als 300 Jahren wurde hier südlich der Ruhr Kohle zu Tage gefördert. 1714 wurden die ersten Stollen in den Berg getrieben und das Schwarze Gold, das hier im Muttental in Flözen die Erdoberfläche erreicht. Gut 100 Jahre später begann der Tiefbau in einem später fast 500 Meter tiefen Schacht. Doch unmittelbar an der Ruhr war die Wasserhaltung ein großes Problem. 1892 wurde Nachtigall als Bergwerk stillgelegt und das Gelände in eine Ringofen-Ziegelei und einen Ruhrsandsteinbruch verwandelt.

Industriemuseum Kokerei Hansa

Es ist Tag des offenen Denkmals. Und auch das Industriedenkmal der Zentralkokerei Hansa lädt zur Besichtigung. 1992 wurde in der Kokerei die letzte Schicht gefahren. Die Kokerei wurde abgewickelt und stillgelegt. Bei der Errichtung in den Jahren 1927 und 1928 war Hansa eine der modernsten Kokereien der Welt. Hier wurde aus Kohle Koks gebacken. Notwendig um in den Hochöfen der Dortmunder Union und auf Phoenix Stahl zu kochen.

Es gibt sie noch die Freibäder. Auch im Ruhrgebiet. Doch es gibt große Unterschiede bei der Verteilung der Bäder, der Austattung und Öffnungzeiten.

Ein zeitgeschichtliches Dokument aus der wunderbaren Welt des Fußballs.

Der Florianturm im Westfalenpark Dortmund

In diesem Jahr feiert der Westfalenpark Dortmund seinen 60ten Geburtstag. 1959 wurde der Park zur Bundesgartenschau im Herzen der damaligen Industrie- und Arbeiterstadt eröffnet. Doch eigentlich ist der Park noch viel älter. Schon 1894 wurde der Kaiser-Wilhelm-Hain im Süden der Stadt Dortmund als öffentlicher Park der Allgemeinheit übergeben. Zu Ehren des deutschen Kaisers hatte ein Verein den Park mit den obligatorischen Denkmäler für Wilhelm und Friedrich errichten lassen. Auch einen Bismarkturm mit Feuerschalen gab es im alten Kaiserhain.

botanischer garten rombergpark

Nach 365 Tagen auf Reisen ist es gar nicht so einfach wieder anzukommen. Schön ist es, wenn es eine so herrliche Parkanlage gibt wie den Botanischen Garten Romberpark. Der schönste Park meiner Heimatstadt Dortmund wurde als Rombergscher Schloßpark angelegt. Das Areal rund um den ehemaligen Adelssitz Haus Brünninghausen zwischen 1817 und 1824 als englischer Landschaftsgarten geplant. Ich bin unweit dieser herrlichen Parkanlage aufgewachsen und durfte schon als Kind zu den unterschiedlichen Jahreszeiten in den Grünanlagen umherstreuen und geniesse bis heute jede Auszeit an diesem besonderen Ort.

Ich bin durch Zufall über einen Text zur Maschinerie in der Speicherstraße gestolpert. Als Freund des Hafens - Container haben immer watt von große, weite Welt - bin ich also mit meinem Buddy Michael Albers los um, uns das mal anzusehen. Wir wurden belohnt mit einem herrlich warmem Frühsommerabend und tollen Bildern von jungen Helden der Lackspraydose.

Noch mehr Bilder