Hurra. Hurra. Die Totems sind wieder da.
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Ich habe schon einmal erwähnt, dass die Halde Haniel meine Lieblingshalde ist. Gestern sind wir dann mal wieder aufgestiegen. Während die Wege rauf zur Halde im undurchsichtiger werden, tut sich oben etwas. Die Bergarena ist Geschichte. Das offene Amphitheater wurde1999 eröffnet. Shuttle-Busse fuhren die Besucher zu den Inszenierungen. Alles Geschichte. Im Februar 2026 wurde die Arena abgerissen. Und die Totems des baskischen Künstlers Augustín Ibarrola?
Wiener Schmäh
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Wien. Die Hauptstadt unseres südlichen Nachbarn. Wieso hat es eigentlich sechzig Jahre gedauert, bis ich diese charmante Metropole an der Donau kennenlernen durfte? Wir erreichen die Stadt auf dem Radweg auf der Donauinsel. Das Erste, was wir von dieser bemerkenswerten Stadt sehen, sind nicht die historischen Gebäude am Ring, sondern die moderne Skyline der UNO City. Die Stadt ist neben New York, Genf und Nairobi einer der vier Amtssitze der Vereinten Nationen.
Kulturlandschaft Wachau
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Es sind nur 36 Kilometer zwischen Melk und Krems. Die Wachau. Historische Kulturlandschaft an der Donau. Im Dezember des Jahres 2000 setzte die UNESCO die Wachau auf ihre Liste des Weltkulturerbes als außergewöhnliches Beispiel einer mitteleuropäischen Kulturlandschaft aus dem Mittelalter, in der die traditionellen Lebens- und Wirtschaftsformen bis in die Gegenwart nahezu unverändert fortbestehen.
Linz. Duisburg an der Donau?
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Ok. Der Vergleich hinkt. Aber wenn man sich von Süden an der Donau der Stadt nähert, sind Parallelen schon vorhanden. Hochöfen, Schlackenhalden, die Wolkenmacher der Kokereien, Gasometer. An der Donau wird Kohle und Eisenerz angelandet. Nicht viel anderes als würde man von Orsoy kommend nach Ruhrort radeln. Und bei vorherrschendem Südostwind sieht man deutlich einen Dunstschleier über der Stadt.
Donauradweg: Von Passau nach Wien
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Wir sind wieder Rad gefahren. Auf vermutlich einem der beliebtesten Radwege in Europa: Der Donauradweg zwischen Passau und Wien bietet auf gut 350 Kilometern autofreie Asphaltbänder entlang des zweitlängsten Flusses Europas. Und während die Jugend mit dem Gravelbike unterwegs ist und sich alle anderen vom E-Motor unterstützen lassen, sitzen wir auf kompakten kleinen Falträdern.
Passau. Wo Inn, Ilz und Donau sich küssen
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Mit dem Regionalzug aus München erreichen wir die Dreiflüssestadt am frühen Nachmittag. Vor dem Bahnhof halten und parken Bussen, dahinter eine Einkaufszeile und dann ein in Beton gegossenen Alptraum aus den 70ern. Die Regensburger Straße. Vom barocken Charme dieser Stadt auf einer Landzunge zwischen Inn und Donau ist nicht zu erahnen.
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