Benjamin Disraeli

Reisen lehrt Toleranz.

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Urlaub ist eigentlich immer zu kurz. Wenn alles gut läuft kommt man im Winter entspannt und erholt zurück ins kalte Deutschland. Was bleibt? Ein paar schöne Fotos und Erinnerungen.

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Die Prinzeninseln, im Türkischen meist nur Adalar genannt, sind eine kleine Inselgruppe im Marmarameer mitten in der Metropole Istanbul. Von den neun kleinen Inseln auf der asiatischen Seite der Stadt sind vier bewohnt und öffentlich zugänglich. Wir entscheiden uns für eine etwa 90 minütige Bootsfahrt vom Bootsanleger in Kabatas auf die größte Insel Büyükada. Bei der Ankunft wird man von Fahrradverleihern und urigen, einspännigen Pferdekutschen begrüßt. Bei unserem Spaziergang über die Inseln erklimmen wir den höchsten Punkt und besuchen dort die alte griechisch-orthodoxe Klosterkirche St. Georg.

Weitere Bilder: Ostern auf den Prinzeninseln

Istanbul ist eine Stadt, die auf Hügeln errichtet wurde. In fast allen Stadtteilen ergeben sich durch die exponierte Lage am Bospurus eindrucksvolle Blicke und Perspektiven. Die Fotos entstanden bei dem Besuch des Galata-Turms, einem Frühstück in sehr schönen Dachcafe und bei einem Schiffsausflug durch das Goldene Horn und den Bospurus. Spannend ist der Kontrast zwischen den Minaretten der Jahrhunderte alten Moscheen auf der eine Seite und den wie Pilze emporschießenden Silhouetten moderner Wolkenkratzer.

Weitere Bilder: Die Skyline Istanbuls

Eine alte Stadt wie Istanbul befindet sich im permanenten Zerfall und Wiederaufbau. Gerade in der Altstadt nördlich der Süleymaniye Cami befinden sich ganze Stadtviertel in einem Zustand des Verfalls. Nicht auszudenken, wenn nun noch das erwartete Erdbeben die Stadt heimsucht. Für den Spaziergang mit der Kamera besitzen die zerfallenden Häuser, in denen zum Teil noch Menschen wohnen, einen ganz besonderen morbiden Charme.

Weitere Bilder: Häuser und Ruinen

Wenn man sich einige Tage durch die Straßen der Stadt treiben läßt, kommt man nicht drum herum die Wandmalereien der Bewohner zu bewundern. Die hier vorgestellten Pieces stammen fast ausschließlich aus dem Stdtteil Beyoğlu. Aber auch auf der asiatischen Seite Istanbuls im studentischen Kadıköy finden sich einige interessante Fundstücke.  MIttlerweile gibt es eine App um die temporäre Kunst in den verwinkelten Gassen Istanbuls zu lokalisieren.

Weitere Bilder: Streetart in Istanbul

Unsere Zeit in Chaung Tha nutzen wir für eine Wanderung durch die Mangroven nach Ngwe Saung. Ngwe Saung liegt etwa 25 km südlich von Chaung Tha und glänzt durch einen einige Kilometer langen, breiten "white sand beach". Hier reihen sich Resorts der gehobenen Klasse wie Perlen an einer Kette. Wir laufen im Hill Garden Hotel mit einem Tagesrucksack los, die Reiserucksäcke lassen wir an Ort und Stelle, da wir ja planen nach einer Übernachtung nach Chaung Tha zurückkehren.

Nach einer Nacht im VIP-Bus kommen wir gegen 5:30 Uhr in Yangon an. Wir haben einige Probleme das Hostel, in dem die weltreisende Tochter nächtigt, zu finden. Aber der Taxifahrer macht, obwohl wir keine exakte Adresse haben, einen guten Job und die Freude beim Wiedersehen ist groß. Wir belohnen das Engagement des Chauffeurs und bieten ihm an, uns auch noch zum Hlaing Thar Yar Bus Terminal zu kutschieren, wo die Busse an die Westküste starten.

Am dritten Tag in Bagan buchen wir einen Ausflug zum Felsenkloster in Bagan. Wir werden mit einem Shared Taxi mit 4 weiteren Personen zu dem erloschenen Vulkan 50 km südöstlich von Bagan gekarrt. Unser Fahrer lässt es extrem langsam angehen und ist vornehmlich damit beschäftigt mit dem Mobiltelefon neue Geschäftsabschlüsse zu tätigen.  

Bagan ist sicher das wichtigste touristische Ziel in Birma und gehört zusammen mit Angkor in Kambodscha zu den absoluten Highlights Südostasiens. In der Kulturlandschaft Bagan gibt es über 2000 historische Sakralbauten, die sich als Ziegelpagoden in einer trockenen Ebene gen Himmel recken. Mit Nyaung U, Alt-Bagan und Neu-Bagan gibt es drei Orte, in denen man Quartier nehmen kann. Wir nächtigen in einer einfachen Pension in Nyaung U.