Franz Kafka

Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.

reiseberichte

Radtour zum Harrison Bay State Park

Arnies Mountain Bike ist ein wenig klein und hat Klick-Pedalen. Also leihe ich mir Birgits Rad. 28 Zoll, Shimano 7-Gang Gripshift, Lammfell auf dem Sattel. Das Rad scheint nicht oft gefahren zu werden. Ich muß Luft in die Reifen pumpen. Als ich losradel, zeigt das Thermometer angenehme 23 Grad.

Benton Falls Circuit: Blick auf den Lake Ocoee

Cleveland, Tennessee liegt am Fuß der Appalachen, dem zentralen, waldreichen Mittelgebirge im Osten der Vereinigten Staaten, das sich von Kanada in Norden über 2500 Kilometer bis nach Alabama im Süden erstreckt. Wir fahren entlang des Ococee Rivers. Hier fanden die Weißwasserwettbewerbe der Olympischen Spiele 1996 Atlanta statt. An der Ranger Station des Cherokee Natioal Forest besorgen wir Karten- und Infomaterial.

Gods own country

Zum ersten Mal in den Vereinigten Staaten. Der Immigration Officer am Airport erkundigt sich freundlich nach unserer Reise und nach wenigen Minuten sind wir in den USA. Orlando International Airport. Das Tor ins Disneyland und zum Kennedy Space Center. Merchandice Shops und Selfiespots für Mickey und Goofie ohne Ende. Wir müssen uns eine Nacht um die Ohren schlagen. Der Weiterflug mit Spirit nach Atlanta startet erst um 6 Uhr in der Früh.

Cartagena de Indias. Frauen mit bunten Kleidern als Fotomotiv.

Cartagena de Indias. Der Beiname ist ein Hinweis auf Westindien und Unterscheidungsmerkmal zu spanischen Stadt Cartagena. Die heutige Millionenstadt war eine der ersten Stadtgründungen der Spanier auf dem südamerikanischen Kontinent. Der Bückenkopf in Südamerika - zweimal im Jahr landeten hier große Flotten aus Sevilla an - war frühes Ziel von Sklavenhändlern und Seeräubern. Nach einem Überfall durch den englischen Piraten Sir Francis Drake wurde eine massive 11 Kilometer lange Befestigungsanlage erbaut. Die Festung hielt allen Eroberungsversuchen stand und gilt als unbezwingbar.

Playa Blanca. Sand, Sonne und ein türkisfarbenes Meer

Mit dem lokalen Bus nach Passacaballo. Dort warten dann Kollektivos, die euch an den Playa Blanca bringen. So die lautet die Wegbeschreibung, die uns unser Gastgeber in unserem Hostel mit auf den Weg gegeben hat. Der Playa Blanca ist ein karibischer Traumstrand. Türkisfarbenes, warmes Wasser, Kokosplamen und herrlicher Sandstrand. Soweit zumindest die Theorie. 

Getsemani. Party. Kumbia. Streetart.

Etwas südlich der historischen Altstadt Cartagenas liegt das Barrio Getsemani. In der Bibel ist Getsemani der Ort, in dem nach dem Jesus Christus in der Nacht vor seiner Kreuzigung betete. Ein Garten zu Füßen des Ölbergs in Jerusalem. In Cartagena de Indias ist Getsemani ein pittoesker Stadtteil mit kolonialen Häuschen, wunderbaren Balkonen, bunten Blumen und ganz viel Kunst.

006 taganga

Von Santa Marta mit einem lokalen Bus einmal über den Hügel - schon ist man in Taganga. Ein beschaulicher Fischerort mit gut 4.000 Einwohnern. Östlich von Taganga beginnt der Nationalpark Tayrona. Viele Rucksacktouristen finden sich nicht mehr in Taganga. Palomino hat dem Örtchen, warum auch immer,  in den vergangenen Jahren den Rang abgelaufen. Die Mehrzahl der Besucher sind Koolumbianer aus Medellin, Cali und Bogota.

020 cabo de la vela

Nachdem wir in Punta Arenas die südlichstes Spitze des südamerikanischen Kontinents besucht haben, sind wir nun ganz im Norden auf der wüstenartigen Halbinsel La Guajira. Punta Gallinas ist der nördlichste Punkt der Guajira-Halbinsel und der nördlichste Punkt des südamerikanischen Festlands. 

016 tayrona

Als Kind habe ich in Dortmund häufig die Tropenhäuser des botanischen Gartens besucht. Der Eintritt war sehr günstig und es war schön warm. Und es roch immer so tropisch. Genau so riecht der Regenwald in Tayrona. Wahrscheinlich noch etwas intensiver. Mit dem Bus ist es keine Stunde von Palomino bis zum Haupteingang des Nationalparks. Kurz nach Öffnung um 8:00 Uhr ist hier Mitte Mai noch nicht viel los. Es gibt kleine Restaurants und man kann sich mit Wasser eingedecken.