Jack Kerouac
Lebe, reise, erlebe Abenteuer, preise und bereue nichts.

Lebe, reise, erlebe Abenteuer, preise und bereue nichts.
Schon bei unserem Besuch der Tempelanlagen vor fast 20 Jahren hat uns Angkor in besonderem Maße fasziniert. Angkor toppt einfach alles. Die Stimmung, die Lage im Regenwald, die unglaubliche Größe. So beeindruckend die Stupas von Bagan in Myanmar und der Rundtempel von Borobudur auf Java auch sind, die buddhistischen Stätten von Angkor spielen in einer komplett anderen Liga
Die Manoha Villa ist ein kleines Hotel mit einem französischen Inhaber. Als wir das Hotel erreichen, wird es schnell dunkel. Die tropische Nacht bricht herein.
Als wir vor 20 Jahren für zwei Nächte die Stadt besuchten, war Sihanoukville oder Kompot Son ein kleines Kolonialstädtchen mit einem wichtigen Hafen und unendlich langen Sandstränden.
Die Reise nach Kambodscha gestaltet sich dann doch deutlich anstrengender als erhofft. Mit einem Grabtaxi erreichen wir den Schnellboot-Pier von Vong Bai deutlich früher als erwartet. Dort besteigen wir problemlos das Boot um 6:40 Uhr. Gebucht hatten wir die Abfahrt um 8:00 Uhr. Nach etwas mehr als 90 Minuten landen wir in Ha Tien an.
Paul Watzlawicks "Erfundene Wirklichkeit" und die Theorie des Konstruktivismus waren in den 80ern beliebt und wurden lebhaft diskutiert. Mit Diskussionen hält man sich hier nicht auf: Wirklichkeit wird konstruiert und in Beton gegossen.
Die größte Insel Vietnams liegt im Golf von Thailand und gehört geologisch schon zu den Kardamonbergen Kambodschas. Als wir nach der Radtour im Delta in Rach Gia auf die Schnellfähre steigen, sehen wir schon nach kurzer Zeit einige Erhebungen im flachen Wasser des Golfs.
Die Ankunft in Can Tho gestaltete sich eher etwas schwierig. Eigentlich alles ganz easy. Mit einer Mekong-Fähre erreichen wir schon gegen Mittag die Stadt. Wir landen unweit unserer liebenswerten Unterkunft an. Da wir deutlich vor der vereinbarten Check-in-Zeit eintrudeln, gehen wir noch ein auf Mittagessen in ein gehobenes Quan Chay Restaurant. Als wir dann bei der Unterkunft sind, passiert es: zwei Schrauben des Carrier-Adapters des Brompton brechen.
Weiterlesen: Cần Thơ. Auf der Suche nach den schwimmenden Märkten.
Nach 340 Tagen sind wir wieder in Saigon. Unser Flug landet leicht verspätet gegen 7:50 Uhr in der vietnamesischen Metropole. Anders als in der Hauptstadt Hanoi gibt es hier schon vor der Passkontrolle die Möglichkeit, sich mit einer SIM-Karte für das Smartphone (150 GB/30 Tage für 13 €) und mit Bargeld aus den Automaten (2 Mio. Dong maximal) zu versorgen.