Friedrich Rückert

Nur aufs Ziel zu sehen, verdirbt die Lust am Reisen.

reiseberichte

Salta Demonstration In Kolonialer Kulisse

salta luftbild

Salta liegt im Nordwesten Argentiniens an den Ausläufern der Anden. Die Stadt wurde 1580 gegründet und gehörte zu dieser Zeit zum Vizekönigreich Peru. Heute hat Salta etwas mehr als eine halbe Millionen Einwohner. In Salta beginnt die Bahnstrecke nach Antofagasta und der legendäre Tren a las Nubes, der Zug über den Wolken.

Tren A Las Nubes

011 Tren a las Nubes

Tren a las Nubes Die legendäre Bahnstrecke zwischen Salta und Antofagasta ist eine der höchsten Bahnlinien der Welt. Die Passhöhe beträgt über 4500 Meter. 1921 erbaut verbindet die Strecke Argentinien mit Chile und überwindet die Anden. Leider wird auf der Strecke kein regulärer Personenverkehr mehr angeboten. Die regelmäßige Verbindung wurde schon in den 80er Jahren eingestellt. Danach wurde die Strecke für den Güterverkehr genutzt. Heute gibt es nur noch ein touristisches Angebot. Bis San Antonio del Los Corres fährt man parallel zur alten Bahnstrecke mit dem Bus. Dann wird in den Zug umgestiegen.

Die Iguazu Wasserflällen Von Brasilien Gesehen

001 Iguazu Brasil Panorama

Immer noch Weltwunder. Immer noch diese unglaublichen Wasserfälle. Cataratas do Iguaçu. So lautet der portugiesische Name. Der erste Bus nachh Brasilien in den dortigen Nationalparkk fährt um 8:30 Uhr am Busbahnhof in Puerto Iguazu los. Versprochen wurde uns nooch einmal eine völlig andere Perspektive.

Wasserfaelle Von Iguazu

002 Iguazu Panorama

Um den Titel der größten Wasserfälle der Welt gibt es Gerangel. Je nachdem, ob man die Höhe, die Breite oder die Wassermenge als Bemessensgundlage wählt. Aber egal welches Kriterium man wählt, die Kaskaden von Iguazu gehören auf jeden Fall dazu. Und vor allem kann man ohne weiteres sagen: Es sind die schönsten Wasserfälle unserer herrlichen Erde.

Buenos Aires Kuppeln Tuermchen Palaeste

skyline buenos aires

Buenos Aires galt lange als reichste Stadt der Welt. Ausgehend von der Prachtstraße Avenida de Mayo, welche die beide Plätze Plzea del Mayo und Plaza del Congreso mit einander verbindet, entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts in der ganzen Stadt prächtige bürgerliche Pälaste und Häuser.

Museo De Arte  Moderno Buenos Aires

modern Art

Das Museum für Moderne Kunst in Buenos Aires liegt im Stadtteil San Telmo an der Avenida San Juan. Das Museum wurde 1956 durch den bildenen Künstler und Diplomaten Pablo Curatella Manes und des Kunstkritikers Rafael Squirru gegründet. Das Museum besitzt ein Sammlung von über 7.000 Werken moderner Kunst. 2018 zog das Museum in ein neues Gebäude, in die Werke in einem zeitgemäßem Rahmen präsentiert werden.

Escuela Mecanica Armada

Esma Memorial

ESMA. Escuela de Mecánica de la Armada. In der ehemaligen Schule der Marine befand sich während der Militärdiktatur von 1976 bis 1983 eines der größten Geheimgefängnisse und Folterzentren. Schon am 24. März 1976, also am Tag der Machtergreifung der Militärs, wurden hier die ersten Gefangenen untergebracht. Von den über 5000 Gefangenen in der ESMA überlebten nur wenige - viele wurden von hier in Todesflügen aus Flugzeugen über dem Río de la Plata geworfen.

Estadio El Monumental

monumental 01

Das Estadio Monumental Antonio Vespucio Liberti - oder kurz El Monumental - ist das größte Stadion in Argentinien. Das große Rund mit Leichtathletiklaufbahnen um das eigentliche Fußbalfeld ist die Heimspielstätte von River Plate und auch das Stadion der La Albiceleste. Hier spielen und spielten Maradona, Messi und Co. in den himmelblauen Trikots der argentinischen Nationalmannschaft. Es liegt im Norden im Stadtteil Belgrano und hat aktuell eine Kapazität von 65.645 Plätzen. 

Nunca Mas

Am 24. März jährt sich der Tag des Militärsputsches im Jahre 1976. Vor 43 Jahren übernahm die eine Junta die Macht. 30.000 Menschen starben. Hunderttausende wurden gefoltert. Schüler, Studenten, Gewerkschaftler, alles was vermeintlich links war, landete in den Folterkellern der Militärs oder wurde von rechten Todesschwadronen getötet. Mit den Müttern der Verschwundenen auf dem Plaza del Mayo begann die Wende. Heute ist der 24. März ein Feiertag und die Menschen in der Stadt rufen laut: Nunca más.