Johann Wolfgang von Goethe

Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.

Qubbet el Hawa

Hoch über Assuan auf der westlichen Seite des Nils erhebt sich ein Berg über der Stadt. Der etwa 130 Meter hohe Qubbet el Hawa überragt die gesamte Stadt und bietet eine wundervolle Sicht auf Assuan und das nördliche Niltal. Auf der Kuppel des Berges steht das Mausoleum eines Scheichs. Unterhalb liegt die koptische Klosterruine St. Georg und altägyptische Felsengräber.

Wenn man Qubbet-el-Hawa und die Thombs of the Nobles erklimmt, sollte man früh aufstehen um die gigantische Aussicht nicht mit einer Vielzahl von Besuchern teilen zu müssen. Zudem kann man dan die besten Fotos machen. Die Luft ist noch nicht gesättigt vom allgegenwärtigen Wüstenstaub der Lybischen Wüste. Wir verzichten auf den Kamelriit und laufen per pedes auf ausgetretenen Wegen den Felsenberg hinauf. Oben sind wir am frühen Morgen zunächst ganz allein bevor weitere Touristen den Ausichtspunkt erklimmen.

Unterhalb des Mausoleum befindet sich eine altägyptische Nekropole mit den Gräbern des Alten und Mittleren Reiches. Die Bestattungen hier fanden bis in die griechisch-römische Zeit statt. Die Felsengräber wurden in den massiven Fels gemeißelt. Bei den archäologisceh Grabungen die Anfang des 19. Jahrhunderts begannen und bis heute andauern, wurden bislang auf dem Hügel etwa 80 Gräber gefunden.

Die Felsengräber gehören seit 1979 als Teil der „Nubischen Denkmäler von Abu Simbel bis Philae“ zum UNESCO-Weltkulturerbe