russell

In Matapouri starten wir bei strahlendem Sonnenschein. Wir fahren an den Stränden Whale Bay, Wooley Bay und Sandy Bay vorbei. Die Straße wird immer enger und kurviger. Die Brücken sind bald nur noch einspurig und irgendwann endet auch der Asphalt.

Gut 20 Kilometer fahren wir so nah wie möglich an der Küste auf einer Schotterpiste. Nur noch sehr selten kommt uns noch ein anderes Auto entgegen. Wir sind froh nach einer halben Ewigkeit wieder eine größere Straße zu erreichen. Bei einer Pinkelpause stellen wir fest, daß ein Stein das Plastikgehäuse des Rücklichts geschreddert hat. Das Licht selber funktioniert aber noch. Sobald wir wieder Netz haben informieren wir die Autovermietung.

An einem herrlichen kleinen Strand machen wir Pause und gehen Baden. Die Sand ist so heiß, dass wir uns die Füße verbrennen. Am frühen Nachmittag erreichen wir das historische Örtchen Russell in der Bay of Island. Die auf einer Halbinsel gelegene Ansiedlung war einer der ersten von Europäern gegründeten Orte und die erste Hauptstadt Neuseelands. Das Örtchen versprüht viktorianischen Charme. An der Uferpromenade steht das Hotel Duke of Marlborough und zwei junge Frauen unterhalten die durchweg ältere Gesellschaft mit Jazz. 

Unser Zelt schlagen wir unweit in einem Holiday Park auf. Auf der großen Wiese ist viel Platz und in der Nacht hören wir die Kiwis aus dem nahen Wald.

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