Friedrich Rückert

Nur aufs Ziel zu sehen, verdirbt die Lust am Reisen.

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Eine der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten Buenos Aires ist der Friedhof im noblen Stadtteil La Recoleta. Die Reichen und Schönen des Landes haben hier ihre letzte Ruhe gefunden. Doch von Ruhe kann keine Rede sein. An Wochenenden und Feiertagen pilgern Tausende von Besucher auf diesen neoklassizistischen Friedhof, vorallem um das Grab von Evita zu besuchen.

Der Friedhof La Recoleta wurde 1820 als ältester Friedhof der Stadt geweiht und später vom italienischen Architekten Juan Antonio Buschiazzo neoklassizistisch umgestaltet. Die reiche Familien der argentinischen Oberschicht bauten prächtige Mausoleen und Grabdenkmäler um hier ihre Toten zu bestatten. Mit dem Ziel den Ruhm der einst Leben über der Tod hin zu erhalten.

Der Friedhof ist eng bebaut und wenn man sich durch die Reihen der Grabbauten treiben läßt, kommt es immer mal wieder vor, das man trotz der vielen Besucher plötzlich alleine ist. Die einzelnen Gräber sind unterschiedlich gut erhalten. Einige wirken verfallen. Man kann hineinschauen und die hölzernen Särge in den Mausoleen betrachten. Um sich auf dem Friedhof La Recoleta zu orientieren, gibt es im Eingangsbereich eine Infotafel, auf der die einzelnen Gräber verzeichnet sind. Einfacher geht es mit MapsMe. Auch hier sind die Gräber der wichtigsten Personen hinterlegt und man kann sich einfach navigieren lassen.

Star des Friedhofs ist natürlich Eva Duarte Peron. Evita. Die vom argentinischen Volk geliebte Präsidentengattin starb 1952 im Alter von nur 33 Jahren. Das einzige Grab, an dem ich frische Blumen gesehen habe. 

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