Aldous Huxley

Reisen bedeutet herauszufinden, dass alle Unrecht haben mit dem, was sie über andere Länder denken.

Amazonas Dolpin

Um acht Uhr am Morgen werden wir mit einem kleinen Boot mit Auslegermotor abgeholt. Nach einem Stop im Dorf fahren wir durch in Richtung Lago de Tarapoto. Der See ist ein Altarm des #Amazonas, das bevorzugte Habitat der Amazonas Süsswasser-Delfine.

Und nach einer Weile sehen wir die Tiere. Die Delfine sind recht klein, maximal einen Meter lang und tauchen immer nur kurz an der Wasseroberfläche auf um zu atmen. Die Atemgeräusche der Säugetiere sind gut zu hören. Aber dann sind sie schon wieder abgetaucht. Dann beginnt das große Rätselraten, wann und wo die Tiere wieder auftauchen. Amazonasdelfine springen nur selten. Zusammen mit den Delfinen jagen Vögel. Die Delfine jagen die Fische vor sich her und die Vögel stürzen sich ins Wasser und nutzen die Chance den ein oder anderen Fisch zu ergattern.

Nachdem wir uns versichert haben, das es weder Pirañas noch Alligatoren in unmittelbarer Nähe gibt, springen wir ins Wasser. Eine willkommene Abkühlung angesichts der tropischen Temperaturen. Später lesen wir von kleinen Welsen, die durch Urin angelockt werden uns dann durch die Harnröhre in den Organismus eindringen. Also auf keinen Fall in Wasser pieseln.

Auf dem Rückweg sehen wir dann endlich auch die rosa Delfine. Diese sind etwas größer als ihre grauen Artgenossen. Am Nachmittag fahren wir mit dem Kanu in die überfluteten Wälder. Ohne die Motorengeräusche des Auslegers sehen wir Iguanas, Tukane und Faultiere. Die Faultiere hängen oben in den Bäumen und bewegen sich in Zeitlupe. Extrem langsam hangeln sie sich von Ast zu Ast. Die Iguanas bewegen gar nicht. Bewegungslos schimmern die türkisfarbenen Echsen im Licht der Sonne.

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