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Wenn es im Hochsommer so richtig heiß im Ruhrgebiet ist, gibt es eigentlich nur ein Ziel: die Badewanne des Ruhrgebiets. Der Möhnesee. Mangels anderer Badeseen oder weil die Freibäder in den Städten einfach zu voll sind. Es geht auch ohne Auto. Aus Dortmund mit dem Regionalexpress in nicht einmal 50 Minuten nach Soest. Dann mit dem Rad auf den Pengel-Anton-Radweg nach Brilon.

Aber vor der nassen Abkühlung im See muss man sich ein wenig anstrengen. Von Soest aus radeln wir in langgezogenen Kurven auf der Trasse der 1899 eröffneten Westfälische Landeseisenbahn. 150 Höhenmeter müssen bis zum Kamm des Haarstrang erklommen werden. Ab und an sollte man Pause machen und sich einfach umschauen. Der Blick in die Soester Börde und das Westfälische Münsterland ist es wert. Bei guter Sicht erkennt man im Nordosten die Anhöhen des Teutoburger Waldes. Nachdem bei Echtrop der Haarstrang überwunden ist, geht es in zwei eleganten Kehren an den Stausee.

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Das Seeufer erreichen wir bei Wamel. Bis zum Ende des Sees sind es jetzt nur wenig hundert Meter. Nach der Kanzelbrücke geht es im Süden auf dem Radrundweg um den See. Hier gibt es herrlich Badestellen, die auch am Wochenende wenig überlaufen sind. Noch bin ich nicht genug geradelt. Also wieder auf das Velo. Der See will umrundet werden. Den nächsten Badestopp legen wir am Südufer unweit des Campingplatz Delecke ein. Dann radeln wir weiter zur Möhnesperrmauer.

Der Weg von Günne ins Ruhrtal bei Neheim verläuft entlang der viel befahrenen Möhne Straße. In Neheim kann man dann wieder in den Zug zurück nach Dortmund steigen oder man pedaliert je nach Gusto noch ein Weilchen auf dem Ruhrtalradweg in Richtung Wickede und Fröndenberg.

Die Tour gibt es wie immer als Gpx-Track zum Download oder bei Komoot.

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