Tagestouren
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Es ist kalt an diesem Karfreitag. Bei Ankunft am Dortmunder Hauptbahnhof knapp über null Grad. Corona hat das Land fest im Griff. Wir wollen uns trotzdem nicht davon abhalten lassen, die traditionelle Karfreitagstour zu fahren. Leider nur in kleiner Besetzung. Zu Zweit setzen wir uns in den Zug nach Finnentrop. Hier wird noch ein weiterer unerschrockener Radfahrer dazukommen.
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Nördlich von Oberhausen, nordwestlich von Bottrop, liegt die Kirchheller Heide. Unsere kleine Radtour beginnt am Sterkrader Bahnhof. Zur Orientierung dient das Knotenpunktsystem, das vom Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) nach niederländischen Vorbild vor einigen Jahren installiert wurde. Der Bahnhof in Oberhausen Sterkade ist der Knotenpunkt 15. An allen Knotenpunkten gibt es Karten und Hinweisschilder mit Verweisen auf die weitere Strecke. Auch ohne Smartphone und Gps-Gerät findet man so zuverlässig seinen Weg.
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Die Kulturlandschaft Westfalens ist reich an Burgen und Schlössern. Die Landschaft ist relativ flach und man kann die Gegend vorzüglich mit dem Rad auf einsamen Wirtschaftswegen erkunden. Auf dem Rundkurs geht es von Dortmund gut 100 Kilometer ins südliche Münsterland. Auf dem Weg liegen das Schloss Cappenberg, das Barockensemble Schloss Nordkirchen, die Burg Vischering und die Renaissanceburg Lüdinghausen.
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Der sanfteste Weg von Dortmund ins Ruhrtal führt über den Radweg Rheinischer Esel nach Witten. Der Radweg auf einer ehemaligen Bahntrasse der Rheinischen Bahn zwischen Dortmund-Löttringhausen und Bochum-Langendreer kommt ohne viel Steigung aus. Auf dem Weg zur Ruhr liegt dann leider die Wittener Innenstadt. Hier gibt es keine reinen Radwege außerhalb des motorisierten Individualverkehrs. Also in den sauren Apfel beißen und einmal quer durch Witten.
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Die Halden sind die Alpen des Ruhrgebiets. Die menschengemachten Berge prägen das Landschaftbild. Nach dem Ende des Bergbaus wurden die Abraumhalden in grüne Landschaftsbauwerke verwandelt. Freizeitraum für die Bevölkerung. Einer der größten Halden ist die Halde Hoheward mit einer Höhe von 152 Metern. Der Halterner Stausee bildet den Übergang in das agrarische Münsterland. Der See dient der Trinkwassergewinnung und als Badewanne des Ruhrgebiets.
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| Infobox Bahntrassenradwege im südlichen Ruhrgebiet | |
| Länge der Strecke | 68,7 km |
| Höhenmeter | Gesamtanstieg 382 m (min. Höhe 64,5 m, max. Höhe 266 m) |
| Art der Strecke | Rundkurs |
| Am Wegesrand | Kemnader See, Hattingen, Schulenburg Tunnel, Kohlenweg |
| Trackdownload | gpx, kml |
Durch die südliche Innenstadt geht es durch das Veranstaltungszentrum Westfalenhallen in das Naturschutzgebiet Bolmke. Durch Hombruch und Großholthausen führt der Weg dann zum Bahntrassenradweg Rheinischer Esel. Auf diesem führt der Weg steigungsarm nach Witten. Durch die dortige Innenstadt geht es dann hinab zur Ruhr.
An der Zeche Nachtigall vorbei führt der Weg auf den Ruhrtalradweg zur Ruhrtalfähre Hardenstein. Die Fähre verkehrt hier kostenfrei zwischen März und Ende Oktober. In den Wintermonaten kann die Fähre nicht genutzt werden. Entlang des Kemmnader Stausees geht es weiter durch das Ruhrtal. Unterhalb der Burg Blankenstein führt der Weg durch Stiepel nach Hattingen. Hier lohnt sich sicher ein Stopp in der historischen Altstadt.
Im Herbst 2008 führt den Radverkehr eröffneten Schulenbergtunnel führt der Weg auf die ehemalige Bahnstrecke Hattingen - Schee - Barmen. Nun geht es stetig, aber kaum wahrnehmbar bergauf. Die maximale Steigung auf Bahntrassen beträgt 3 Prozent. In Schee wird der Radweg gewechselt. Die weiterführende Trasse nach Wuppertal-Barmen ist 2008 noch nicht fertiggestellt. Auf einer weiteren ehemaligen Bahntrasse geht es jetzt über Hasslinghausen nach Silschede.
Eine rasante Abfahrt führt dann zurück an die Ruhr bei Wetter-Wengern. Auf dem Ruhrtalradweg geht es zurück nach Witten, wo die Tour am Hauptbahnhof endet.
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Münster in Westfalen ist immer eine Reise wert. Und wenn man Stil hat, fährt man mit dem Rad in die deutsche Fahrradhauptstadt. Keine Großstadt der Republik hat nur annähert einen ähnlich hohen Radverkehrsanteil. Zudem ist die Universitätsstadt Münster schön und lebenswert. Auf dem Weg vom Ruhrgebiet nach Münster liegen Sehenswürdigkeiten wie die Burg Vischering, Haus Lüdinghausen und das Geburtshaus der Anette von Droste-Hülshoff.







