Erich Kästner

Nur unterwegs erfährt man das Gefühl märchenhafter Verwunschenheit.

Den ersten Kaffee bekommen wir in Opunake. Ein Dorf wie im wilden Westen. Zwei, drei kleine Cafes, ein Hotel, ein altes Kino. Stehengeblieben, aber charmant. Der Tanaraka ist verschwunden. Obwohl wir den Vulkan auf dem Highway 45 umrunden, bekommen wir ihn nicht mehr zu Gesicht. Die Hitze läßt das kalte Wasser der tasmanische See  kondensieren und hüllt den Berg in dichten Nebel.

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Die Landschaft ist landwirtschaftlich geprägt. Rinderzucht und Milchvieh. Sonst gibt es hier nicht viel. In Okura fahren wir wieder an den Strand und machen einen langen Strandspaziergang. Lang gezogene Wellen animieren zum Surfen. Das Wasser ist sehr kalt und die Leute tragen Wet Suites. New Plymouth ist das Zentrum der neuseeländischen Öl- und Gasindustrie. An der kleinen Strandpromenade mit Blick auf den Hafen essen wir Fisch und Chips und nutzen die Süßwasserduschen. Das Zelt bauen wir auf einem freien DOC Campingground unweit von Urenui auf.

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Hier bekommen wir am nächsten Morgen in einem wunderschön kitschigen, englischen Cafe schnelles Netz und einen Kaffee. Immer an der Westküste entlang. Der Highway hat mittlerweile die Nummer 3 und führt uns zu den Three Sisters. Drei große Sandsteinmonolithen, die im Meer der ständigen Brandung und Erosion trotzen. Bei Awakino biegt der Highway in das Landesinnere ab. Wir bleiben an der Küste und fahren auf einer kleinen Straße durch eine menschenleere Landschaft. Hier gibt es noch vereinzelte große Farmen, Rinder und Schafe. Auf den nächsten 50 Kilometern kommt uns genau ein Fahrzeug entgegen. Auf dem Weg gibt es eine Sehenswürdigkeit. Der Beachtunnel. Ein Tunnel, in den Sandstein gehauen, führt zu einem rauhen Strand. Der Sinn und Zweck dieses Tunnel will sich uns nicht erschließen.

Am spätem Nachmitteg erreichen wir Marokopa und bauen dort auf einem verlassenen Campingplatz das Zelt auf.

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