Mark Twain

Reisen ist fatal für Vorurteile, Bigotterie und Engstirnigkeit.

Busfahren in Chile

In Chile gibt zwei große, landesweit operierende Busunternehmen. Turbus und Pullmann setzen auf den Strecken in der Regel moderne doppelstöckige Reisebusse ein. Auf den gut ausgebauten Straßen des Landes werden hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten erreicht.

In Chile sind große Distanzen zu überwinden und Fliegen ist relativ teuer. Daher ist der Bus für viele Menschen das bevorzugte Verkehrsmittel. Für die über 1000 km lange Strecke zwischen der Hauptstadt Santiago und Puerto Montt im Süden benötigen die Reisebusse zwischen 12 und 15 Stunden. Nach San Pedro der Atacama sind es von Santiago aus fast 1700 Kilometer. Hier benötigen die Busse gut 24 Stunden.

Es ist als durchaus sinnvoll Nachtbusse zu nutzen, spart man so teure Übernachtungen. Es gibt zwei Klassen in chilenischen Bussen. In der Semi Cama sind vier Sitze nebeneinander montiert. Es gibt Liegesitze und herunterklappbare Ablagen für die Beine. In der luxuriösen Salon Cama gibt es breitere Sitze und noch mehr Platz für die Beine. Die Salon Cama entspricht den VIP Bussen, die man aus Thailand und Malaysia kennt.

In den Bussen gibt es benutzbare, in der Regel saubere Toiletten. Häufig findet sich WiFi in Board und USB-Ladebuchsen für die Smartphones.

Weite Strecken sollten am Wochenende oder in den Ferien möglichst ein paar Tage vorher gebucht werden. Hier bietet sich an mit Online-Diensten E-Tickets zu erwerben. In Chile gibt es Busbud, Recorrido und Pasajebus. Neben den beiden großen Busunternehmen gibt es weitere Firmen, die nur in einzelnen Regionen aktiv sind. In einzelnen Städten sind zudem lokale Busse im Einsatz. Auch diese Busunternehmen werden von den Online-Diensten bei der Planung berücksichtigt.

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