Henry Miller

One’s destination is never a place, but a new way of seeing things

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Der Tag beginnt noch im Dunkeln. Im Schein der Taschenlampe rollen wir Schlafmatten und Schlafsäcke zusammen. Im Refugio genießen wir ein reichhaltiges Frühstück und dann geht es los. Die Rucksäcke wiegen keine zehn Kilo. Eine große Tasche konnten wir zum Glück in Puerto Natales im Hostel unterstellen. Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein.

Wir wandern entlang des Lago Pehoe in Richtung Camp Italiano. Für die 8 Kilometer lange Strecke benötigen wir zweieinhalb Stunden. Wie viele andere Wanderer auch, lassen wir vor der Rangerstation unser Gepäck liegen. Mit einer Wasserflasche und ein paar Keksen laufen wir los. Begleitet werden wird von Anfang an von einem unheimlichen Grollen, das entfernt an ein Gewitter erinnert. 

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Als wir den Mirador del Glacier Francés erreichen, erkennen wir den Ursprung des Grollens. Über einer Bruchkante stürzen immer wieder Eismassen in die Tiefe. Ein fantastisches Schauspiel.. Wir lassen den Gletscher Francés hinter uns und wandern nun in einen Talkessel im Torres Massiv. Durch das Francés Valley führt der Weg nach zum Mirador Britanico. Heute endet hier auf gut 1000 Meter der Pfad. Früher konnte man hier wohl noch weiter laufen und einen Pass überqueren. 

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Im MapsMe und anderen auf Openstreetmap basierten Karten sind die Tracks noch hinterlegt. Zum Schutz der Natur hat man diesen Weg mittlerweile geschlossen. Es bleibt also keine andere Möglichkeit als umzukehren und zum Campamento Italiano zurück zu laufen. Hier schultern wir wieder die Rucksäcke bis zum Camp Francés, wo wir nach gut 24 km in den Beinen unser Zelt aufbauen.

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