Ray Bradbury

Bereist die Welt. Sie ist fantastischer als jeder Traum, der in einer Fabrik hergestellt wird.

Der Fels von Guatape

Etwa 80 Kilometer östlich von Medellin liegt die kleine Gemeinde Guatapé . Das Städtchen ist ein beliebtes Ausflugziel für die Bewohner der Stadt Medellin. In der 70er Jahren wurde hier der Stausee Embalse Peñol-Guatapé geflutet. Seitdem boomt der Tourismus und wer es sich leisten kann, besitzt ein Wochenendhaus am See. 

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Von Medellin aus gibt es zwei Möglichkeiten Guatapé zu besuchen. Mit einer geführten Tour, die in vielen Hostels angeboten wird, oder man macht den Ausflug auf eigene Faust. Mit der Metro erreicht man schnell die Station Caribe. Gegenüber liegt der Terminal Norte. Hier starten im Halbstundentakt die Kleinbusse nach Guatape. Nach gut 2 Stunden erreichen wir das kleine verschlafene Städtchen. Am Plaza trinken die älteren Männer der Stadt Kaffee. Wir setzen uns dazu und geniessen die Beschaulichkeit. Auf Kopfsteinpflaster laufen wir durch das historische Zentrum des Ortes. Die bunt angemalten Häuser sind sehr hübsch anzusehen. Überall gibt es Blumen. Eine Besonderheit sind die Zócalos. An den Sockeln der Häuser sind auf Reliefs verschiedene Motive aus der Geschichte und des Alltags der Region dargestellt. Herrlich bunt angemalt.

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Nach einem Spaziergang durch den Ort laufen wir zum Fels von Guatape. am Rande des Stausees erhebt sich ein riesige Granit-Monolith. Der Fels erhebt sich etwas 200 Meter über der Stadt und ist über eine reisverschlußartige Treppe in einer Felsspalte erschlossen. Der Eintritt beträgt happig 18000 Pesos, aber dafür bekommmt man die schönste Eintrittskarte der Welt. Es sind knapp 700 Stufen bis auf den Fels. Die Treppe wirkt nicht vertrauenerweckend. Baustatische Untersuchungen haben vermutlich nicht stattgefunden. Oben gibt es Eis, Bier, Souvernirs und eine herrliche Sicht über die umgebende Landschaft. Bei gutem Wetter soll man bis zu 500 Kilometer weit schauen können. 

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