Alte chinesische Lebensweisheit

Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt. 

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Möchte man mal eben aus dem Trubel der Metropole entfliehen, bietet sich eine Bootsfahrt nach Devenport an. Die ehemals selbstständige Gemeinde liegt auf der anderen Seite der Ngataringa Bucht. Mit der Fähre ist man vom Hafenanleger im Zentrum Aucklands in weniger als 15 Miinuten in Devenport. Die Fähre hat kurze Taktzeiten. Einfach in Auckland zum Fähranleger schlendern und ein Ticket kaufen. Lange Wartezeiten gibt es nicht. Auf der anderen Seite erwartet uns ein ruhiges kleines Städtchen.

An der Strandpromenade gehen wir Richtung North Head, der ehemaligen Festungsanlage zum Schutz des Hafens von Auckland.. Unter alten Pohutukawas, den neuseeländischen Weihnachtsbäumen, geht es immer an der Küste entlang. Die Architektur der Villen erinnert an die Seebäderarchitektur an der deutschen Ostseeküste. Nicht ganz so erhaben und hochherrschaftlich, aber doch schön anzusehen.  Am Wegesrand gibt es Bänke für eine Rast und der Sandstrand lädt ein ins kühle Nass zu springen. Badespaß pur.

Wir besteigen den ehemaligen Vulkan North Head. Von hier hat man eine schöne Rundumsicht auf die vorgelagerten Inseln und die Stadt Auckland. Gepflegter Rasen und hübsche Holzbänke laden zum Verweilen ein. Vom North Head steigen wir dann zum Cheltenham Beach hinab. Am Sonntag herrscht hier trotz des eher unbeständigen Wetters entspannt geschäftige Strandatmosphäre. Wir ziiehen die Schuhe aus und laufen barfuss den Muschelstrand bis zum Ende. Dort biegen wir ein und finden an der Hauptstraße eine Fish und Chips-Bude mit für Auckland sehr zivilen Preisen.

Das Besteigen des Mount Victoria, eines weiteren ehemaligen Vulkans in Devenport, muss leider ausfallen. Unsere Beine sind müde. Die gestrige  Wanderung in Waiheke steckt uns noch in den Knochen. Bei einsetzender Dunkelheit setzen wir uns wieder auf die Fähre und geniessen auf der Rückfahrt den Sonnenuntergang über Auckland.

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