Das Zimmer im Golden Dream Hotel war vorgebucht. Wir können uns also um 5 Uhr morgens erst einmal aufs Ohr hauen. Ausgeruht wagen wir uns auf die Straßen der Stadt. Unser Hotel befindet sich unweit des städtischen Markts. Wir suchen zunächst einen Platz zum Frühstücken. Zu Fuß geht es durch die Stadt und den lebhaften Verkehr. Es ist verdammt laut. Tausende Mopeds, Fahrräder, Taxis, Lkws und Busse. Selbstverständlich alle ununterbrochen am Hupen. Wir laufen zum Irrawaddy und sind angesichts der Lebensumstände der Menschen am Fluss leicht konstaniert. Müll, Müll, Müll. Mandalay und das ganze Land ersticken im Plastikmüll. Magisches Mandalay.

Nach dem wir ein Weilchen durch das Slum am Fluss gelaufen sind - im Gegensatz zu vielen anderen Orten auf der Welt funktioniert das in Asien ohne das man Angst um Leib und Leben haben muß - finden wir ein Restaurant mit Blick auf den Irrawaddy. Pause. Am Nachmittag machen wir uns auf den Weg zum Mandalay Hill. Wir unterschätzen die Entfernungen in der Stadt. Die Wegstrecke am Königspalast wird länger und länger. Trotzdem schaffen wir es mit Hilfe einer Mitfahrgelegenheit gerade noch so zum Sonnenuntergang auf den Mandalay Hill.

Am Tag drauf leihen wir uns im Hotel Fahrräder. Entlang des Flusses radeln wir in Richtung Süden nach Amarapura. Wir stellen die Räder ab und schlendern über die U-Bein-Brücke, die längste Teakholzbrücke der Welt. Auf dem Rückweg halten wir auf einem belebten Straßenmarkt für Tee und Kuchen. Den dritten Tag in Mandalay bestreiten wir wieder mit dem Rad. Morgens besuchen wir den lokalen Markt und am Nachmittag platzen wir in eine Hochzeitszeremonie mit geschmückten Ochsenkarren, Fußgruppen, einem Elefanten an der Spitze und Lautsprecherwagen mit fröhlicher Musik in unangemessener Lautstärke. Am Abend radeln wir noch einmal zum Mandalay Hill und lassen den Abend mit einem Sonnenuntergang über der Stadt ausklingen. Magisches Mandalay.

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