Marcel Proust
Eine kleine Reise ist genug, um uns und die Welt zu erneuern.

Eine kleine Reise ist genug, um uns und die Welt zu erneuern.
Im Sommer 2018 ist es dann so weit: unser Sabbatjahr beginnt. Hatte ich zunächst noch Zweifel, ob ich mir als Freiberufler die Auszeit leisten kann, sitze ich nun mit dem Laptop in der Tasche am Flughafen in Dortmund. Die Kinder haben uns zum Terminal begleitet und heute am 1. Juli kann es losgehen. Unser Flug nach Kuitaissi hat fast 4 Stunden Verspätung. Aber wir sind ja nicht in Eile.
Das Museum für Moderne Kunst in Buenos Aires liegt im Stadtteil San Telmo an der Avenida San Juan. Das Museum wurde 1956 durch den bildenen Künstler und Diplomaten Pablo Curatella Manes und des Kunstkritikers Rafael Squirru gegründet. Das Museum besitzt ein Sammlung von über 7.000 Werken moderner Kunst. 2018 zog das Museum in ein neues Gebäude, in die Werke in einem zeitgemäßem Rahmen präsentiert werden.
Buenos Aires galt lange als reichste Stadt der Welt. Ausgehend von der Prachtstraße Avenida de Mayo, welche die beiden Plätze Plzea del Mayo und Plaza del Congreso miteinander verbindet, entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts in der ganzen Stadt prächtige bürgerliche Paläste und Häuser.
Um den Titel der größten Wasserfälle der Welt gibt es Gerangel. Je nachdem, ob man die Höhe, die Breite oder die Wassermenge als Bemessensgrundlage wählt. Aber egal welches Kriterium man wählt, die Kaskaden von Iguazu gehören auf jeden Fall dazu. Und vor allem kann man ohne weiteres sagen: Es sind die schönsten Wasserfälle unserer herrlichen Erde.
Weiterlesen: Die Wasserfälle von Iguazu. Weltwunder der Natur
Immer noch Weltwunder. Immer noch diese unglaublichen Wasserfälle. Cataratas do Iguaçu. So lautet der portugiesische Name. Der erste Bus nach Brasilien in den dortigen Nationalpark fährt um 8:30 Uhr am Busbahnhof in Puerto Iguazu los. Versprochen wurde uns noch einmal eine völlig andere Perspektive.
Weiterlesen: Cataratas do Iguaçu. Ein Ausflug nach Brasilien
Tren a las Nubes Die legendäre Bahnstrecke zwischen Salta und Antofagasta ist eine der weltweit höchsten Bahnlinien. Die Passhöhe beträgt über 4500 Meter. 1921 erbaut, verbindet die Strecke Argentinien mit Chile und überwindet die Anden. Leider wird auf der Strecke kein regulärer Personenverkehr mehr angeboten. Die regelmäßige Verbindung wurde schon in den 80er Jahren eingestellt.
Salta liegt im Nordwesten Argentiniens an den Ausläufern der Anden. Die Stadt wurde 1580 gegründet und gehörte zu dieser Zeit zum Vizekönigreich Peru. Heute hat Salta etwas mehr als eine halbe Millionen Einwohner. In Salta beginnt die Bahnstrecke nach Antofagasta und der legendäre Tren a las Nubes, der Zug über den Wolken.
Es ist noch dunkel als wir um 7 Uhr morgens in Salta in den Pullmann Bus steigen. Am Abend zuvor hat ein starkes Gewitter für einen mehrstündigen Stromausfall gesorgt. Auch jetzt am Morgen regnet es noch als wir Salta verlassen.