Paulo Coelho
Wer denkt, Abenteuer seien gefährlich, sollte es mal mit Routine versuchen: Die ist tödlich.
Wer denkt, Abenteuer seien gefährlich, sollte es mal mit Routine versuchen: Die ist tödlich.
Seit Tagen cruise ich mit BA Ecobici durch die Stadt. Das Fahrradleihsystem in Buenos Aires ist kostenlos und steht 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Vom Montag bis Freitag kann man die orangen Räder kostenfrei für je eine Stunde nutzen - am Wochenend sogar 2 Stunden. Und wenn man länger fahren möchte? Dann wartet mann einfach 5 Minuten und leiht sich ein neues Rad. Hört sich gut an? Ist es auch. So funktioniert es
Weiterlesen: BA Ecobici. Das kostenlose Fahrradleihsystem in Buenos Aires
Wenn man durch den Lezama-Park läuft und auf die Av. Almte Brown einbiegt, sieht man schon von weiten die hohen Tribünenaufbauten des Stadions. Hinter einigen Wohnblöcken mit großflächigen Murals, steht man plötzlich auf nicht sehr gepflegten Rasenplätzen. Und dann ist plötzlich alles Blau-Gelb.
Wir schlagen uns eine halbe Nacht auf dem Flughafen in Buenos Aires um die Ohren bevor wir mit dem Bus unser Viertel fahren. Es ist Mittag als wir das Appartment beziehen können. Wir wohnen auf der Peru 886 in der zweiten Etage Das bei Airbnb gebuchte Appartment ist genial. Ein großer Wohnraum mit kleiner Küche und nach vorne eine bestimmt 35 Quadratmeter große Terrasse mit vielen Sitzgelegenheiten, dem obligatorischen Grill, vielen Pflanzen und einer Terrassendusche.
Im Bus von El Chalten nach Bariloche hat uns der Steward Rabattgutscheine in die Hand gedrückt. Unter anderem für einen Kajak- und Radverleih bei Kilometer 18. Die Haltestellen auf dem Weg zur Llao Llao Halbinsel orientieren sich an der Entfernung von Bariloche. Also ab in Bus Nummero 20 und rauf auf`s Rad.
Weiterlesen: Camino Circuto Chico. Radfahren im Nahuel Huapi Nationalpark
Die Stadt mit etwa 130.000 Einwohnern liegt ganz im Westen Argentiniens etwa auf Höhe der chilenischen Stadt Puerto Montt und ist ein beliebtes touristisches Ziel.
Ein bisschen Respekt haben wir schon als wir am Abend gegen 21:00 Uhr in El Chalten in den Bus steigen. 1350 Kilometer auf der Ruta 40 quer durch das argentinische Patagonien von El Chalten nach Bariloche. Vorraussichtlich 22 Stunden werden wir im Bus verbringen. Um halb neun steht ein moderner, doppelstöckiger Reisebus am Busterminal in El Chalten. Die Fahrkarten hatten wir bereits bei unser Ankunft erworben. 3750 argentinische Peso pro Person - ca. 75 Euro. Das Gepäck wird verstaut und wir bekommen ein Lunchpaket mit kalter Pizza in die Hand gedrückt. Wir sitzen auf den Plätzen 5 und 6 in der zweiten Reihe. Los geht's…
Weiterlesen: Ruta 40. Nationalstraße 40. 1400 km durch Patagonien.
Ein schöner Berg. Ein wirklich sehr schöner Berg. Fitz Roy war fünf Jahre lang Kapitain des Forschungsschiff M.S. Beagle mit Charles Darwin um die Erde segelte. Der argentinische Entdecker und Naturforscher Perito Moreno benannte diese wunderbaren Granitfelsen nach dem englischen Seefahrer und Meterologen, der vor seinem tragischen Selbstmord auch Gouverneur von Neuseeland war.
Der Cerro Torres ist eine Felsnadel und galt lange Zeit als Berg, der nicht zu bezwingen ist. Es ranken sich Legenden, Lügen und sehr viel Leidenschaft um diesen Berg. Zu dessen Füßen gibt es einen Gletschersee - die Laguna Torres - das Ziel dieser Wanderung.
Es gibt nicht viele Orte in den sûdlichen Anden. Der Bus von El Calafate benötigt etwa drei Stunden für die 230 Kilometer auf der legendären Ruta 40. Eine Straße durch unendlich weite Pampa. Seit wenigen Jahren nun asphaltiert. El Chalten wurde erst 1986 gegründet. Auch um die Gebietsansprüche Argentiniens gegenüber Chile zu manifestieren.
Weiterlesen: El Chalten. Paradies für Wanderer und Kletterer