Aldous Huxley
Reisen bedeutet herauszufinden, dass alle Unrecht haben mit dem, was sie über andere Länder denken.

Reisen bedeutet herauszufinden, dass alle Unrecht haben mit dem, was sie über andere Länder denken.
Im Sommer 2018 ist es dann so weit: unser Sabbatjahr beginnt. Hatte ich zunächst noch Zweifel, ob ich mir als Freiberufler die Auszeit leisten kann, sitze ich nun mit dem Laptop in der Tasche am Flughafen in Dortmund. Die Kinder haben uns zum Terminal begleitet und heute am 1. Juli kann es losgehen. Unser Flug nach Kuitaissi hat fast 4 Stunden Verspätung. Aber wir sind ja nicht in Eile.
Auf den Tag genau 6 Monate. 183 Tage. 10 Länder. 110 Blogposts, 26.630 Kilometer, davon 10.300 km im Flieger, 6.920 km im Zug, 5.640 km mit dem Bus, 2.455 km mit Taxis, Rikschas und Mopeds und 930 km auf Booten und Fähren. Zentralasien, Indien, Südostasien. Moslems, Christen, Hindus und Buddhisten. Die meisten Menschen sind uns lachend und mit offenen Herzen begegnet. Wir wurden nicht bestohlen. Die kleinen Betrügereien zu unseren Ungunsten kann ich verschmerzen. Auf hunderten Selfies haben wir um die Wette gestrahlt.
Der Bunaken Meeresnationalpark wurde schon 1997 eingerichtet und steht seitdem auf der UNESCO-Welterbeliste. Allerdings nur als Kandidat. Die vollständige Anerkennnung als Weltnaturerbe wurde bis heute versagt. Der Park umfasst die Inseln Bunaken, Montehage, Nain. Manado Tua, Siladen und vor allem die Unterwasserwelten in der umgebenden Sulawesi-See.
Weiterlesen: Bunaken Meeresnationalpark. Tauch- und Schnorchelparadies.
Die Unterkunft in Kuala Lumpur haben wir unweit des Flughafens KLIA gewählt. Mit der Airport S-Bahn powered by Siemens müssen wir nur eine Station fahren und dann sind es keine tausend Meter zu Fuß. Am Flughafen und auch im Zug gibt es gutes, schnelles WiFi. Kein Problem mal eben die MapsMe Offline Karte Malaysia herunterzuladen und die Kommunikation mit der Herberge zu bewerkstelligen.
Die Straße von Malakka dürften vielen ein Begriff sein. Hauptschlagader des Welthandels. Bindeglied zwischen Europa und Asien. Benannt ist die Meerenge nach der Stadt Malakka. Gegründet wurde die strategisch günstig gelegene Siedlung als Handelsposten der Chinesen. Die einheimische Bevölkerung war lange durch Buddhismus und Hinduismus geprägt, der von Indien aus seinen Weg auf die malaiische Halbinsel fand.

Nach dem vor einigen Jahren ein litauischer Künstler in der Stadt seine Spuren hinterlassen hat, sind nun auch die Bewohner Malakkas infiziert. Überall in der Stadt gibt es Streetart und Graffiti.
Nach sechs Monaten auf Reisen wird es Zeit Einkaufen zu gehen. Und da bietet sich KL förmlich an. Schon der Bahnhof KL Sentral ist eine riesige Shopping Mall. Auf sechs Etagen unter zwei Wolkenkratzern findet man hunderte von Shops. Uns zieht es aber zunächst in einen Laden des französischen Sportartikel-Händlers. Decathlon ist vier Mal in Kuala Lumpur vertreten. Mit dem Bus 600 erreicht man nach wenigen Haltestellen die Filiale an der Old Klang Road.
Ankunft Auckland Airport 17:30 Uhr. Nach fast 14 Stunden und 9000 Kilometern sind wir wirklich auf der anderen Seite der Erde angekommen. Die Zeitdifferenz beträgt Jetzt im Winter - in Neuseeland gibt es Sommerzeit - genau 12 Stunden. Mit dem Skybus geht es in die City.
Weiterlesen: Auckland. Neuseeland. Auf der anderen Seite der Welt.