Arabisches Sprichwort

Wer lebt, sieht viel. Wer reist, sieht mehr.

Around the world in a year

Beerdigungszeremonie

Schon an unserem ersten Tag in Rantepao im Torajaland sind uns die voll beladenen Kleinlaster aufgefallen. Auf der Ladefläche viele dunkel gekleidete Menschen, Schweine, manchmal ein Büffel. Eine Gesellschaft auf dem Weg zu einer Beerdigung.

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Es dreht sich alles um diese Beerdigungen im Torajaland. Um diese Feste zu finanzieren werden horrende Schulden gemacht. Die Toten werden oft über Jahre zu Hause aufbewahrt bis die Familie in der Lage ist das Ereignis finanziell zu stemmen. Während dieser Zeit werden die mit Formalien behandelten Leichen wie kranke Familienmitglieder behandelt. Sie bekommen weiter ihre Mahlzeiten und werden gepflegt und angekleidet.

TorajaLand

008 toraja

Eine Reise mit dem Nachtbus aus Makassar, der Handelsstadt in Südsulawesi, und man befindet sich im Land der Toraja. Die Toraja sind eine Ethnie aus dem Hochland Sulawesis. Die Menschen aus den Bergen. So nannten die Küstenbewohner die hier lebenden Stämme. Bis zur Ankunft holländischer Missionare im 19. Jahrhundert war die Kopfgeldjagd gang und gäbe. Auch manch ein Missionar mußte dran glauben. Heute sind die Toraja zu 85% Christen. In den Dörfern gibt es schmucke kleine Kirchen. Aber der Schein trügt ein wenig.

Mount Egon

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Über Maumere erhebt sich der 1700 Meter hohe aktive Stratovulkan Egon. Wir wollen um 7:00 Uhr am Lena Guesthouse aufbrechen. Doch daraus wird zunächst nichts. Es regnet.

The Crack

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Unsere kleine Reisegesellschaft besteht aus 5 Personen und unserem Guide und Fahrer Rian. Lai frisch verheiratet mit Tan, ein junges Pärchen aus Malakka, Malaysia, Basti aus Hamburg, Anke und ich. Wir sind ein gutes Team und können alle Kosten teilen. Also legen wir zusammen und mieten ein Boot für einen Tagesausflug in die Inselwelt vor Maumere.

Koka Beach

Gut 50 Kilometer östlich von Moni gibt es ein Hidden Paradise. Wir biegen von der TransFlores Road ab, zahlen an einer Schranke 5000 Rupien für das Fahrzeug und stehen nach 2 Kilometern an einem wunderschönen Strand. Es gibt ganz wenige, einfache Hütten, ein kleines Restaurant und vor allen zwei herrliche Buchten mit goldenem Sand. Ganz sanft brechen sich die Wellen am sauberen Sandstrand und mit uns spielen ein Hand voll einheimischer Jungs in den Wellen.

Kelimutu

In Bajawa sind wir plötzlich eine kleine Gruppe. In der Cinamon Lodge haben wir Lai und seine Frau wiedergetroffen. Die beiden liebenswerten Malaien chinesischer Herkunft sind auf Hochzeitsreise und waren gemeinsam mit uns auf dem Komodoboot. Dazu gesellt sich Bastian aus Hamburg. Wir nehmen den Public Bus nach Moni am Fuße des Vulkans Kelimutu. 150 km auf der Transflores Road. Gefühlte eine Millionen Kurven und gute 5 Stunden Busfahrt. Im Bus wechseln sich grausamer Kirmestechno mit indonesischen Schnulzen ab. In Ende - nicht am Ende - hält der Bus an einem Warung und es wird zu Mittag gegessen.013 kelimutu

Bajawa

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Die Ngada sind eine Ethnie mit etwa 60.000 Menschen. Das Siedlungsgebiet der Ngada befindet sich auf der Insel Flores rund um die Provinzstadt Bajawa zu Füßen des Vulkans Inierie. Die Volksgruppe der Ngada sprechen eine eigene Sprache. Aufgrund der Verwandschaft der Sprache mit polynesichen Sprachfamilien vermutet man das die Ngada ursprünglich auf Polynesien eingewandert sind.

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