Radreisen und Wochenendtouren
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Nach einer stürmischen Nacht scheint am nächsten Morgen die Sonne. Aber es ist kühl geworden. Ich nutze die guten Sanitäranlagen am Wasserwanderplatz Liebenwalde für ein ausgiebiges Duschen und die morgendliche Rasur. Nach einem kurzen Frühstück steigen wir wieder auf die Räder und radeln weiter in den Norden. Immer an der Havel entlang führt uns der weitere Weg nach Zehdenick in der Uckermark.
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Nach einer windigen Nacht wachen wir früh auf. Lange wird es den Zeltplatz Breitehorn des Berliner Campingclubs nicht mehr geben. Nach dieser Saison ist Schluss. Der Stadtrat entzieht dem malerischen Platz direkt an der Havel die Nutzungserlaubnis. Schade um dieses kleines Idyll zwischen Kladow und Gatow. Wir radeln durch das gute alte West-Berlin. Immer an der Havel entlang. Hier steht Villa an Villa, dazwischen die gepflegten Vereinsanlagen der Segel- und Rudervereine.
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Als wir am Morgen aus dem Zelt lugen, scheint die Sonne. Wir haben auch keine Biber sehen können, obwohl sich die Spuren der Großnager an den Bäumen am Ufer deutlich abzeichnen. Es bildet sich ein morgendliches Ritual heraus. Espresso vom Benzinkocher, Baden statt Duschen und im Anschluss Zelt, Matten und Schlafsäcke in die Fahrradtaschen.
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Wir starten den Tag mit einem auf dem Benzinkocher zubereiteten Kaffee und einem Bad im See. Das Wasser in kühl aber nicht kalt. Genau die richtige Temperatur umd wach zu werden. In wenigen als einer halben Stunde sind die Sachen gepackt. Matten und Schlafsäcke einrollt, Zelt gefaltet und eingetütet. Die Radtaschen an die Räder geschnallt und los geht es.
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Eigentlich wollten wir ja in Albanien wandern. Aber Corona hat uns davon abgehalten, schon wieder ins Flugzeug zu steigen. Die Airlines haben unsere Flüge gecancelt. Als Alternative bot sich eine Radreise an. Wir wollten in Deutschland bleiben und in der Hoffnung auf Badewetter sollten Seen und Flüsse an der Strecke liegen. Und natürlich sollte der Start- und Endpunkt mit der Bahn gut erreichbar sein.

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Auf Amrum gibt es drei Dörfer, zwei Campingplätze und jede Menge Sand. Der vorgelagerte Kniepsand ist einer der breitesten Strände in Europa. Bei Niedrigwasser ist der Strand fast 2 Kilometer breit. Ich schlage mein Zelt auf dem Campingplatz der Familie Schade mitten in den Sanddünen auf. Jetzt in der Ferienzeit herrscht Hochbetrieb aber ich finde noch ein ebenes Plätzchen für mein Exped Venus II.
Weiterlesen: Tag 7: Amrum im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer
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St. Peter-Ording - Dagebüll. Auf dem Campingplatz muß ich warten bis um 8 Uhr die Rezeption öffnet. Vorher laufe ich zum Bäcker, frühstücke und baue das Zelt ab. Meine App zeigt mir eine Distanz von etwas mehr als 70 Kilometern an bis zu meinem Ziel Dagebüll. Dort fahren die Fähren nach Wyk auf Föhr und Wittdün auf Amrum. Ich entscheide mich dann aber für die zuvor ausgearbeitet Route auf dem Nordseeradweg. Immer direkt am Deich entlang durch den Nationalpark Nordfriesisches Wattenmeer.
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Hamburg - St- Peter Ording. Die Königsetappe. In der Nacht geht ein heftiges Gewitter über Hamburg. Als ich am Morgen aufwache, regnet es noch immer. Nach einem kurzen Frühstück sitze ich um halb acht im Sattel und steuere das Fahrrad am Wilhelmsburger Deich entlang zum alten St. Pauli-Elbtunnel. Landungsbrücken, Hafenstraße, Fischmarkt, Museumshafen, Elbstrand. Hier bin ich schon oft geradelt. Heute am frühen Morgen kommen mir viele Radfahrer entgegen, die stadteinwärts zu ihren Arbeitsplätzen radeln.
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Der Tag beginnt mit einem ausgedehnten Frühstück. Der Wetterbericht hat eigentlich herrlichstes Wetter vorhergesagt. Ein Blick aus dem Fenster bestätigt die Vorhersage aber bislang nicht. Gegem Mittag tragen wir dann doch die Räder aus der Wohnung und radeln los.

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Steinhude - Hamburg. Beim Wildzelten wache ich mit dem hereinbrechenden Sonnenaufgang auf. Man muss auf niemanden warten und kann das Zelt abbauen. bevor der erste morgentliche Spaziergänger mit seinem Hunde vorbeiläuft. Als sitze ich schon um 6 Uhr in der Früh wieder auf dem Fahrrad und folge dem Track am Fliegerhorst Wunstdorf entlang. Nach gut 20 Kilometern liegt ein Einkaufsladen mit angegliederter Bäckerei am Weg. Zeit für Kaffee und Käsebrötchen.

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Dellbrück - Steinhude. Der Tag beginnt sonnig und nach wenigen Kilometern erreichen wir Dellbrück. Direkt am Ortseingang stolpern wir über einem Backer mit sonntäglichem Frühstücksbrunch. Flatrate-Frühstück mit allem, was man sich vorstellen kann. Gut gesättigt steigen wir wieder auf die Räder. Wir radeln durch das Quellgebiet der Ems. Bei Schloss Holte-Stutenbrock beginnt der Naturraum der Senne. In diesem Gebiet mit sandigen Böden, das lange militärisch genutzt wurde, befindet sich die bedeutendste zusammenhängende Heidelandschaft in Nordrhein-Westfalen.
Weiterlesen: Tag 2: Durch Senne und Weserbergland ans Steinhuder Meer