Radreisen und Wochenendtouren

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Wir sind früh auf den Beinen und durch den Klippenwald radeln wir zum GeoCenter Møns Klint. Das erreichen wir vor den meisten Touristen. Das Center selbst hat noch gar nicht geöffnet, aber unmittelbar hinter dem Geocenter gibt es einen wunderschönen Abstieg hinunter zum Stand. 120 Meter hinab und 120 Meter teilweise auf Stufen wieder hinauf. Frühsport sozusagen. Als wir oben angekommen, beginnt hier das touristische Treiben und wir sind froh schon so früh hier gewesen zu sein.

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Herrlicher Sonnenschein begrüßt uns, als wir am frühen Morgen die Nase aus dem Zelt halten. Es riecht nach Heu und Sommer. Es folgt das immer gleiche Ritual beim Campingurlaub mit dem Rad. Luft aus den Isomatten lassen, zusammenrollen und in die engen Packsäcke quetschen. Dann wandern die Schlafsäcke in die Packsäcke. Zu guter Letzt wird das Zelt ausgefegt und abgebaut. Dann wird alles am Rad verstaut.

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Nach einer nassen Nacht im Zelt klart es zum Morgen auf und es hört auf zu regnen. Im dänischen Feriendorf Karrebæksminde gibt es einen Bäcker. Nach einem kleinen Frühstück ist das Zelt weitgehend abgetrocknet und wir können packen. Wir verlassen den Zeltplatz und radeln noch einmal über die Brücke des Karrebæksminde-Kanals.

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Als wir am Morgen aus dem Zelt kriechen, werden wir von herrlichem Sonnenschein begrüßt. Nach dem Frühstück packen wir zusammen und rollen los. Das Örtchen Tarup lassen wir hinter uns. Von hier aus sind es auf dem ausgeschilderten Ostseeküstenradweg noch etwas 20 km bis nach Nyborg. Mittlerweile haben wir uns an das stete Auf und Ab gewöhnt, doch mit unserem Gepäck sind die kleinen Anstiege durchaus eine Herausforderung.

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Als ich am Morgen aufwache, wird schnell klar, dass Dänemark das Halbfinalspiel gegen England verloren hat. Ein unberechtigter Elfmeter hat das Spiel in der Verlängerung zugunsten der Briten entschieden. Vom Zelt zum Badesteg sind es nur wenige Meter. Als ich dort mit Badehose und Handtuch ankomme, bin ich nicht der Einzige, der den Tag mit einem Bad in der jetzt im Sommer recht warmen Ostsee beginnt. Zwei ältere Damen genießen schon ihr Frühschwimmen. Um 8:00 Uhr öffnet der Inselsupermarkt in Søby. Beim Bäcker gibt es frische Brötchen. Der Tag kann beginnen.

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Die Anreise zur nördlichsten deutschen Stadt erfolgt wie so oft mit dem Quer-durch-Land-Ticket der DB. Der Bahnhof liegt ein wenig außerhalb des eigentlichen Zentrums und des historischen Hafens an der Flensburger Förde. Flensburg war über viele Jahre ein Teil von Dänemark und auch heute gehören viele Bewohner zur Dänischen Minderheit in Deutschland. In einer im Versailler Vertrag festgeschriebenen Volksabstimmung votierte die Mehrzahl der Bewohner der Stadt nach dem Ersten Weltkrieg für ein Verbleib in Deutschland. Der nördlichen Teil des Herzogtum Schleswig ging hingegen an Dänemark.
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Endspurt. Wir wachen bei herrlichem Sonnenschein auf dem Campingplatz am Elbe-Lübeck-Kanal auf. Nach einem Bad im Lanzer See und einem großen Kaffee steigen wir ein letztes Mal auf die Räder. Nach Lauenburg, der alten Schifferstadt an der Elbe, sind es nur wenige Kilometer. Auf einer schönen Terrasse am Strom starten wir in den Tag mit einem zweiten Kaffee. Die Altstadt Lauenburgs ist sehenswert. Alte Fachwerkhäuser stehen dicht an dicht und das Kopfsteinpflaster ist es recht holprig.
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Es war nett auf dem Campingplatz Süduferperle. An der Erinnerungssteele für den Todesmarsch von Sachsenhausen entlang radeln wir über die Mündung des Schweriner Sees in die Stör. Der Radweg führt hier durch einen alten Buchenwald am Ufer des Schweriner Sees. Am Stippendorfer Strand mit seiner historischen Promenade machen wir Pause. Hier hat man das Gefühl, am Meer zu sein. Der breite Sandstrand ist umgeben von alten gründerzeitlichen Kur- und Hotelbauten und erinnert an eine gute alte Zeit im 19. Jahrhundert.
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Wir spielen mit dem Gedanken noch einen Tag länger im Lewitzcamp zu bleiben. Doch das Wetter ist nicht so überragend. Nach wolkenfreiem Himmel am frühen Morgen und dem Frühschwimmen im Elde-Müritz-Kanal zieht der Himmel jetzt nach dem Frühstück langsam wieder zu. Der Track führt uns an der Elde entlang zu Teichen. Die Fischteiche sind das Herzstück des Naturschutzgebietes „Fischteiche in der Lewitz“ und dürfen, wegen des notwendigen Schutzes der Natur, nicht betreten werden.
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Trotz des immer noch schlechten Wetters beginnt der Tag mit einem Bad im Müritzsee. Der See dampft ein wenig. Das Wasser ist wärmer als Luft. Nachdem wir Zelt und Gepäck auf die Räder geschnallt haben, radeln wir los. Der Radweg führt durch einen Forst am Köplinsee entlang. Es beginnt noch einmal zu regnen. In Jabel erhoffen wir uns einen Bäcker, aber unsere Hoffnung wird enttäuscht. Doch dann war da plötzlich Frau Bluhm.
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Der Wetterbericht verspricht nichts Gutes. Ab Mittag soll es regnen. Also stehen wir in aller Herrgottsfrühe auf, sitzen schon um 7:00 Uhr auf den Rädern und pedalieren in Richtung Wesenberg. Wir weichen vom offiziellen Track des Havelradwegs ab und nutzen eine wenig befahrene Kreisstraße. Bäcker Reinhold hat bereits geöffnet. Der Wunsch nach einer Käsevariante des "Großen Frühstücks" wird barsch verneint. Dafür geben es doch das vegetarische Frühstück auf der Karte. Auch gut.