Mark Twain
Reisen ist fatal für Vorurteile, Bigotterie und Engstirnigkeit.

Reisen ist fatal für Vorurteile, Bigotterie und Engstirnigkeit.
Im Sommer 2018 ist es dann so weit: unser Sabbatjahr beginnt. Hatte ich zunächst noch Zweifel, ob ich mir als Freiberufler die Auszeit leisten kann, sitze ich nun mit dem Laptop in der Tasche am Flughafen in Dortmund. Die Kinder haben uns zum Terminal begleitet und heute am 1. Juli kann es losgehen. Unser Flug nach Kuitaissi hat fast 4 Stunden Verspätung. Aber wir sind ja nicht in Eile.
Um 10 Uhr sind wir bei der Autovermietung. Zu den 250 Dollar, die auf der Webseite errechnet wurden, kommt noch einmal der gleiche Betrag für Versicherungen. Das kleinste erhältliche Fahrzeug ist ein Nissan Altima und erstaunlich groß. Wir fahren noch einmal zu Birgit und Arnie, es wird gepackt und los geht's.
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Am letzten Tag bei unseren fantastischen Gastgebern Birgit und Arnie werden wir auf eine Bootspartie eingeladen. Am aufgestauten Ocoee River im Cherokee National Forest gibt es eine Marina. Hier kann man Pontoon Boote ausleihen.
Nach 4 Stunden Flug mit einer Zwischenlandung in Charlotte landen wir um kurz nach 10 Uhr auf dem Flughafen John F. Kennedy in New York City. Die Wochenkarte für Metro und Bus kostet 33 Dollar. Die Benutzung des Airport Shuttle Trains kostet 5 Dollar extra. Wir können unser AirBNB bei Sandra und Hans auf Staten Island erst um 16:00 Uhr beziehen. Es bleibt also ein ganzer Nachmittag, erste Eindrücke in der Stadt, die niemals schläft, zu gewinnen.
Die Brooklyn Bridge verbindet die Stadtteile Manhattan und Brooklyn. Die Brücke wurde 1883 fertiggestellt und war zu diesem Zeitpunkt die längste Hangebrücke der Welt. Wir starten unseren Spaziergang über die Brücke am frühen Morgen in Manhattan. Trotz der frühen Uhrzeit ist der kombinierte Rad- und Fußweg über die Brücke bei strahlendem Sonnenschein schon sehr gut besucht. Die Brücke hat mit den Rampen eine Länge von fast zwei Kilometern.
Es gibt einige Aussichtsplatformen auf den Wolkenkratzen Manhattans. Neben dem Empire State Building hat man vorallem vom Rockefeller Center einen tollen Blick auf die Skyline der Stadt. Der Vorteil hier: Man ist relativ nah am Central Park und befindet sich gegenüber vom in der Dunkelheit illuminierten Empire State Building. Das Rockefeller Center ist eine zentral gelegener Gebäudeformation mit 20 Bauten zwischen der Fifth Avenue und Sixth Avenue. Das höchste Gebäude ist das 259 Mete hohe Comcast Building: der Top of the Rock.
Die Highline in New York ist eine ehemalige Güterzughochtrasse auf Stelzen, die sich im Westen von Manhattan gut zweieinhalb Kilometer durch den einst schmuddeligen Meat Packing District zieht. Ab 2009 wurde die Hochbahntrasse durch eine Initiative von Anwohnern erhalten und in eine Parkanlage verwandelt. In den Gärten wird wechselnde Kunst präsentiert. Vorbild war die Promenade plantée im 12. Arrondissement von Paris. Mich erinnert die Highline auch ein wenig an die wunderbare Nordbahntrasse in Wuppertal.
Der Inbegriff eines Wolkenkratzers. 1930 in nur 14 Monaten errichtet. 381 Meter hoch mit Antenne sogar 443 Meter. Beim Bau starben 14 Arbeiter. Viele, viele Jahre war das Empire State Bulding das höchste Gebäude der Welt. Erst 1972 ging dieser Titel an des World Trade Center. Das Art Deco Gebäude steht an der 5th-Avenue in Midtown Manhattan. Zu seinen Füßen arbeiten Menschen in schicken, bordeauxfarbenen Uniformen und weisen einem den Weg zu den Besucheraufzügen.
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