Aristoteles

Abenteuer sind erstrebenswert.

reiseberichte

Die Reise nach Georgien begann mit einem technischen defekt an der Wizzair Maschine, die uns nach Kutaissi fliegen sollte. Das Ergebnis: 7 Stunden Verspätung. Zum Glück waren wir noch nicht hinter der Sicherheitskontrolle, sodass wir die Wartezeit zumindest bei Sonnenschein und frischer Luft am Dortmunder Flughafen verbringen durften. Das Schreiben an die Airline mit der freundlichen Bitte um Entschädigung ist im Prinzip schon geschrieben.

Wir reisen mit einem 90 Liter Eagle Creek Roller und 2 30 Liter Rucksäcken als Handgepäck. Darin wollen das alles einpacken:

  • Reisepässe, Impfpässe
  • Fotos für weitere Visa

Technik

  • 2 Laptop, Maus
  • 2 Smartphone (Oneplus 3, Nokia 6.1)
  • Anker PowerCore 20100mAh
  • 2 Ladegerät USB-C

Der Hausstand ist weitgehend in den Keller geräumt, Impf- und Reisepässe liegen griffbereit und Wizzair erinnert freundlich an die Größe des Handgepäcks.  Ein Jahr auf Reisen. In einem Jahr um die Welt. Ein Jahr einen Blick aus dem Hamsterrad hinaus wagen. Am kommenden Montag fliegen wir nach Kutaissi, Georgien und beginnen mit unserem Sabbatical.

»In 365 Tagen um die Welt«

Gestern noch einmal auf die gemeinsame Packliste geschaut. Ein bisschen nervös wird man schon. Hat man wirklich an alles gedacht? Sind die die Vorbereitungen vollständig? Hab ich auch wirklich nichts vergessen?

Wenn Ihr möchtet, könnt ihr hier im Netz ein wenig mitreisen. Meine herzallerliebste Anke und ich wollen diese Reise bloggend begleiten. So zumindest die Idee. Anke hält euch auf ihrem Wordpress Blog auf dem Laufenden und ich werde meine Joomla Installation mit Fotos und Texten füllen.

Drei Tage Tiflis

Am Nachmittag gegen 16:00 Uhr verlassen wir Mestia mit dem Marschrutka. Der Fahrer ist die Hölle. Neben uns gbti es mit Natascha, einer jungen Frau aus St. Petersburg nur eine weitere Mitfahrerin. In Zugdidi angekommen habe wir noch reichlich Zeit. Der Nachtzug nach Tilfis fährt erst gegen 21:00 Uhr. Wir erwerben kurzfristig Fahrkarten. Erste Klasse Schlafwagen 29 Lari - etwa 10 Euro. Um 6:00 Uhr morgens erreichen wir gut erholt an einem Sonntag morgen die georgische Hauptstadt. Es regnet ein wenig. Georgier sind keine Frühaufsteher. Das Leben in dem Land beginnt traditionell etwas später. Wir bezieht unser Hostel im Stadtbezirk Altstadt etwas außerhalb des touristischen Epizentrums.

Wehrturm In Mestia

Swanetien ist eine Hochgebirgs­region Georgiens im Großen Kaukasus. Die Einwohner des an der Grenze zu Russland gehörenden Gebiets sind hier seit dem 4. Jahrhundert vor Christus verbürgt. Heute leben in Oberswanetien und deren Provinzhauptstadt Mestia gut 9.000 Menschen. In den letzten Jahren erlebt Swantien durch das Aufkommen von nachhaltigen Trekking-Tourismus einen spürbaren Aufschwung. Charakteristisch für die Dörfer sind die historischen Wehrtürme in der als Weltkulturerbe auszeichneten Region: Swanetien das Land des tausend Türme. Von Kutaissi haben wir Mestia mit dem Marshrutka - der lokalen Bezeichnung der Minibus - in gut 5 Stunden erreicht.

Kutaissi

Seit kurzer Zeit gibt es mit Wizz Air einen recht preisgünstigen Direktflug in die drittgrößte georgische Stadt. Der kleine internationale Flughafen von Kutaissi liegt etwa 25 km westlich der Stadt, aber mit einem "Shared Taxi" wird man für 5 Lari direkt zur Haustür des gebuchten Guest House chauffiert. Der Empfang ist herzlich. Die Unterkunft einfach. Wir machen uns auf zu einem ersten Spaziergang durch das historische Stadtzentrum. Während in der Vorstadt die sozialistische Platte das Stadtbild prägt, findet sich im Zentrum gründerzeitliche Architektur. Kleine Cafes, der Stadtpark und im Vergleich zu westeuropäischen Städten am Sonntagabend recht wenig Autos auf den Straßen.

Urlaub ist eigentlich immer zu kurz. Wenn alles gut läuft kommt man im Winter entspannt und erholt zurück ins kalte Deutschland. Was bleibt? Ein paar schöne Fotos und Erinnerungen.

Noch mehr Bilder

Auf Den Prinzessineninseln

Die Prinzeninseln, im Türkischen meist nur Adalar genannt, sind eine kleine Inselgruppe im Marmarameer mitten in der Metropole Istanbul. Von den neun kleinen Inseln auf der asiatischen Seite der Stadt sind vier bewohnt und öffentlich zugänglich. Wir entscheiden uns für eine etwa 90 minütige Bootsfahrt vom Bootsanleger in Kabatas auf die größte Insel Büyükada. Bei der Ankunft wird man von Fahrradverleihern und urigen, einspännigen Pferdekutschen begrüßt. Bei unserem Spaziergang über die Inseln erklimmen wir den höchsten Punkt und besuchen dort die alte griechisch-orthodoxe Klosterkirche St. Georg.

Weitere Bilder: Ostern auf den Prinzeninseln

Möve Vor Der Skyline Istanbuls

Istanbul ist eine Stadt, die auf Hügeln errichtet wurde. In fast allen Stadtteilen ergeben sich durch die exponierte Lage am Bospurus eindrucksvolle Blicke und Perspektiven. Die Fotos entstanden bei dem Besuch des Galata-Turms, einem Frühstück in sehr schönen Dachcafe und bei einem Schiffsausflug durch das Goldene Horn und den Bospurus. Spannend ist der Kontrast zwischen den Minaretten der Jahrhunderte alten Moscheen auf der eine Seite und den wie Pilze emporschießenden Silhouetten moderner Wolkenkratzer.

Weitere Bilder: Die Skyline Istanbuls