
Etappe 04: Sagres - Aljezur
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Am Morgen wenden wir uns dem Capo Vincente zu. Kurz nach dem letzten Strand Europas fahren wir in Richtung Norden. Eine karge Landschaft mit Kuhweiden und stetigem, starkem Gegenwind. Die Straße führt wie ein Strich ins Nichts und es geht nur sehr langsam voran. Nach etwa 5 Kilometern ändert die Straße ihre Richtung, raus aus dem Wind und es geht wieder voran. Wäre da nicht eine Herde Kühe, die von zwei Damen über die Straße getrieben wird. Da gibt es kein Vorbei. Wir warten ab, bis die Herde auf die Weide gelangt und wir passieren können. In Vila do Bispo gibt es Frühstück. Viel Kaffee und Pastel de Nata. Im Supermarkt decken wir uns mit Obst und Wasser ein.

Etappe 03: Lagos - Sagres
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Vom Campingplatz rollen wir am nächsten Morgen hinunter nach Praia da Luz. Ein wunderschöner Strand und ein großartiger Platz für ein Frühstück am Meer. Im Supermercado decken wir uns ein und setzen uns an die Kirche zu einem ausgiebigen Mahl. Die Etappe nach Sagres ist eigentlich zu kurz bemessen. Allerdings merken wir schon an der Ortsausfahrt, dass das Landschaftsprofil deutlich bergiger geworden ist.

Etappe 02: Armação de Pêra - Lagos
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Nach einer kurzen Nacht im Zelt ein früher Kaffee. Strahlender Sonnenschein an der Algarve. Nach Armação de Pêra führt der Ecovia do Litoral hier auch als meist über nicht asphaltierte Wirtschaftswege. Parallel zur Küstenstraße führt der Radweg nun zunächst in das Inland bis zur Kreisstadt Lagoa. Der Radweg - hier auch Eurovelo 1 - umgeht den Stadtkern im Norden. Mit einer schönen Abfahrt geht es zurück zur Küste und beim Fischerdorf Ferragudo erreichen wir das Meer. Auffallend hier die vielen Störche auf alten Schornsteinen der ehemaligen Fischkonservenfabriken. Auf einer Brücke geht es über den Fluss nach Portimao.

Etappe 01: Faro - Armação de Pêra
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Mitten in der Nacht mit dem Zug zum Flughafen Düsseldorf. Der erste Flug mit den Reiserädern. Am Check-in-Schalter der Air Berlin geht wider Erwarten alles ganz einfach. Die Räder müssen nicht verpackt werden. Kein Umlegen der Lenker, kein Abschrauben der Pedalen, auch die Luft kann im Reifen bleiben. Der freundliche Check-in Mensch erläutert uns, dass es so für die Packer am einfachsten sei. Die Räder bekommen eine Gepäckbanderole. Die Radtaschen und der Zeltsack verschwinden in einem vorbereiteten Gepäcksack. Alles klappt ganz wunderbar. Wäre da nicht die Dame von der Bundespolizei am Sperrgepäckschalter, die den Benzinkocher moniert und einen Transport ausschließt. Es hilft kein Lamentieren. An der Gepäckaufbewahrung hinterlege ich den Edelrid Kocher für fünf Euro. Aufbewahrungszeit 90 Tage. Um 06:15 Uhr startet die Maschine nach Faro.

Werra-Rhön-Runde
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Nachdem wir vor einigen Jahren bereits die Weser beradelt hatten, sollte nun der östliche Quellfluss - die Werra - unter die Pedale genommen werden. Jahrelang die Landesgrenze zwischen den beiden deutschen Staaten markierend, fließt die Werra heute durch die Bundesländer Niedersachsen, Hessen und Thüringen.
40 Jahre Heimat
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