Malaysia ist ein Staat in Südostasien und besteht geografisch aus zwei durch das Südchinesische Meer getrennten Landesteilen, der Malaiischen Halbinsel im Westen und Teilen der Insel Borneo im Osten. Der Westteil grenzt im Norden an Thailand, im Süden befindet sich auf einer vorgelagerten Insel der Stadtstaat Singapur, der Ostteil teilt sich eine lange Grenze mit Indonesien und umschließt im Norden das Sultanat Brunei.
Nach sechs Monaten auf Reisen wird es Zeit Einkaufen zu gehen. Und da bietet sich KL förmlich an. Schon der Bahnhof KL Sentral ist eine riesige Shopping Mall. Auf sechs Etagen unter zwei Wolkenkratzern findet man hunderte von Shops. Uns zieht es aber zunächst in einen Laden des französischen Sportartikel-Händlers. Decathlon ist vier Mal in Kuala Lumpur vertreten. Mit dem Bus 600 erreicht man nach wenigen Haltestellen die Filiale an der Old Klang Road.
Nach dem vor einigen Jahren ein litauischer Künstler in der Stadt seine Spuren hinterlassen hat, sind nun auch die Bewohner Malakkas infiziert. Überall in der Stadt gibt es Streetart und Graffiti.
Mit ein paar Bahnen im Infinity. Pool im 12. Stock meines kleinen Luxushotels beginne ich den Tag. Die ganze Nacht habe ich in meinem Kingsize-Bett liegend das Trommeln der Regentropfen hören können. Jetzt scheint es weniger zu werden. Und richtig: Jetzt, als ich mich nach einem Cappuccino auf das Brompton Faltrad setze, stoppt der Regen.
Nachdem ich gestern wirklich begeistert war von der Tour nach Tanjung Ruh, bin ich dann heute gleich noch einmal los. Viel früher als gestern, Frühsport sozusagen. Nach gut 25 Kilometern erreiche ich den Strand. Ich bin der erste Tourist dort. Der Strand wird noch geputzt. Immerhin bekomme ich einen Kaffee mit Milch.
Die Straße von Malakka dürften vielen ein Begriff sein. Hauptschlagader des Welthandels. Bindeglied zwischen Europa und Asien. Benannt ist die Meerenge nach der Stadt Malakka. Gegründet wurde die strategisch günstig gelegene Siedlung als Handelsposten der Chinesen. Die einheimische Bevölkerung war lange durch Buddhismus und Hinduismus geprägt, der von Indien aus seinen Weg auf die malaiische Halbinsel fand.
Nach einem ausgiebigen asiatischen Frühstück mit Squid und Prawns setze ich mich auf das Faltrad und radel einfach drauflos. Zunächst recht ziellos über kleine Wege durch die Nachbarschaft von Pantai Chenang. Sobald man dem Trubel ein wenig den Rücken gekehrt hat, wird es wirklich schön. Keine Autos mehr. Keine knatternden Mopeds.
Die Unterkunft in Kuala Lumpur haben wir unweit des Flughafens KLIA gewählt. Mit der Airport S-Bahn powered by Siemens müssen wir nur eine Station fahren und dann sind es keine tausend Meter zu Fuß. Am Flughafen und auch im Zug gibt es gutes, schnelles WiFi. Kein Problem mal eben die MapsMe Offline Karte Malaysia herunterzuladen und die Kommunikation mit der Herberge zu bewerkstelligen.
Immer diese Vergleiche. Vor gut 20 Jahren sah es hier minimal anders aus. Ein wenig wie in Sihanoukville, aber vielleicht auch noch schlimmer. Eine langgestreckte Bucht mit zwei richtig breiten Stränden: Pantai Chenang und Pantai Tengah. Wunderschöne Strände. Es gab kleine Hütten in einem Wald voller Kokospalmen.
Die ursprüngliche Idee war es, mit dem Faltrad von Singapur nach KL zu radeln. Dann gab es im Süden der Malaiischen Halbinsel Überschwemmungen. Aber seien wir ehrlich: Malaysia ist kein Radel Paradies. Die Leute fahren Auto. Die Leute fahren Moped. Es muss knattern und stinken. Radinfrastruktur gibt es praktisch keine. Vereinzelt sieht man Menschen auf Rennrädern beim Kampf mit ihrem Übergewicht. Kinder fahren Fahrrad. Und arme Menschen, die sich schlicht kein Moped leisten können.
Chinese Silvester? Ich weiß nicht, ob es so etwas gibt. Aber sicher: Die Wikipedia belehrt mich: 除夕, Chúxī. Penang hat aufgehört, zu existieren. Die Bürgersteige sind hochgeklappt. An den Rollläden der Restaurants und Geschäfte hängen Zettel und verkünden Betriebsferien für mindestens drei Tage.
An der Südostküste von Georgetown auf Penang leben Menschen in hölzernen Pfahlbauten: den Clan Jetties. Im späten 19. Jahrhundert gründeten chinesische Einwanderer diese im Meer liegenden Sieglungen. Die Clans: Menschen mit dem gleichen Nachnamen kamen aus den gleichen chinesischen Regionen, bildeten in der neuen Heimat Siedlungsgemeinschaften, die bis heute existierten.
Hoch über der Stadt erhebt sich der Penang Hill, in der malaiischen Sprache Bukit Bendera. Eigentlich sind es eine Reihe von einzelnen Gipfeln, die bis zu 830 Meter in den Himmel ragen. Schon früh erkannten die Briten, dass das Klima oben auf dem Gipfel wesentlich angenehmer als unten in der Ebene ist.
Ein majestätischer Tempel, dessen goldene Dächer in der Sonne glitzern. Willkommen im Kek Lok Si Tempel, einem der größten und beeindruckendsten buddhistischen Tempel Südostasiens. Der Tempel steht in Air Itam unweit der Talstation der Penang Railway. Schon von Weiten sieht man die riesige bronzene Statue am Berghang.
Und es ist wieder Ernest Zacharevic, der ja mittlerweile seinen Wohnsitz in Penang hat und mit seiner Kunst Zeichen setzt. Die Pieces sind über die gesamte World Heritage Site verteilt und zeichnen sich durch die Kombination von physisch realen Dingen wie Fahrrädern und Mopeds und Wandmalerei. Ach, schaut doch einfach selbst ...
Ich habe gute Erinnerungen an Georgetown, obwohl wir 2005 nur wenige Tage in der Stadt waren. Wir haben den Jahreswechsel auf 2006 hier verbracht und sind dann mit einem Boot hinüber nach Sumatra. Ein zweigeteiltes Fest an der Promenade: Chinesen hatten damals mit Alkohol gefeiert, die malaiisch-muslimische Ethnie ohne Alkohol. Heimlich bestand ein reger Austausch zwischen den Volksgruppen.
Nachdem ich gestern schon durch die Cameron Highlands gepirscht bin, bin ich direkt noch mal los. Ich dachte eigentlich, ich hätte einen formidablen Muskelkater, aber die Schmerzen hielten sich in Grenzen. Rund um Tanah Rata gibt es einige Jungle Trails.In meinem Hotel gibt es eine Infotafel mit Hinweisen und auch bei Komoot finde ich einige interessante Trekking-Vorschläge.
Die Busreise von Lumut nach Ipoh dauert gut zweieinhalb Stunden. Der Busbahnhof der Hauptstadt des Distrikts Perak liegt gut 12 Kilometer außerhalb der Stadtmitte. Ich überlege erst ein Grab klarzumachen, entscheide mich dann aber für das Klapprad. Es ist unglaublich heiß. Das Smartphone vorn in der Halterung will wegen Überhitzung seinen Betrieb einstellen.
Darauf habe ich mich sehr gefreut. Mit dem Kajak auf die vorgelagerten Inseln paddeln und dort ein wenig schnorcheln. Am Strand von Teluk Nipah werden Kajaks verliehen. Bunte Kajaks für 30 Ringit die Stunde. Ich handle den Preis auf 50 Ringit runter - für 3 Stunden. Auf geht's
Die Cameron Highlands sind eine klassische Hillstation sowie Kodaikanal in Südindien oder Darjeeling in Westbengalen. Wurde es den britischen Besatzern in der tropischen Ebene zu warm, zogen sie in die Berge. Die Cameron Highlands liegen auf etwa 1500 Metern und es herrschen Temperaturen von 15 bis 25 Grad. Es ist so kalt, dass das Kokosnussöl, mit dem ich meinen Astralleib einschmiere, in der Flasche fest geworden ist.
An vielen Orten auf unserem Planeten ist Straßenkunst Ausdruck des Lebensgefühls der Menschen einer Stadt. Die Murals der Metropolen spiegeln Stimmung und politische Aussagen an den Wänden wieder. Street-Art ist aber dann auch ein Magnet für den Tourismus. Menschen bummeln gerne durch Gassen mit stimmungsvollen Wandbildern.
Der Reifen ist geflickt. Der Asphalt ist abgetrocknet. Es hat in der Nacht so richtig geschüttet. Nach ein paar Bahnen im Pool steige ich auf das Faltrad. Die Insel Pangkor ist nicht groß. 16 Kilometer lang ist der Rundkurs um die Insel, sagt mein chinesischer Host.
Nach Ho Chi Minh City, Singapur und Malakka stellt sich ein gewisses Ruhebedürfnis ein. Ein paar Tage Strand, Sonne und Entspannung. Das ist der Plan. Ein Besuch der Inseln an der malaysischen Ostküste verhindert zu dieser Jahreszeit der Monsun. So fällt die Wahl auf Pulau Pangkor, eine recht kleine Insel in der Strauße von Malakka südlich von Penang.
Und natürlich durfte ich bei meinem zweiten Aufenthalt in Malakka Neues entdecken. Ein traditionelles malayisches Dorf - in der Landessprache Kampong oder Kampung genannt. Mitten in der Großstadt.
Im Juli 2008 wurde in Kanada offiziell verkündert: die Handelsstädte Georgetown und Malakka werden zusammen als Welterbestädte anerkannt. Es war wie ein Rausch. Hotels mit gigantischen Bettenkapazitäten wurden gebaut und natürlich sollten auch neue Attraktionen die Besucher in die Stadt locken. Die Idee war geboren.
Kota Melaka. Eine halbe Million Einwohner zählt die alte Handelsstadt heute. Als wir vor sechs Jahren Malakka besuchen durften, waren wir eingeladen. Die Reisebekanntschaften Lai und Tan waren unsere Guides und hatten ein Besuchsprogramm vorbereitet. Zwischen dem Aufenthalt in Indonesien und unserem Flug nach Neuseeland waren wir eine Woche in Malaysia. Damals waren wir positiv überrascht. Es herrschte eine Art Aufbruchsstimmung.
Das Königreich Kambodscha (Khmer: ព្រះរាជាណាចក្រកម្ពុជា) liegt in Südostasien und grenzt an den Golf von Thailand und die Länder Thailand, Laos und Vietnam. Die Landschaft wird durch eine Zentralebene geprägt, die von Gebirgen umgeben ist. In ihr liegt im Westen Kambodschas der See Tonle Sap, durch den Osten fließt der Mekong, einer der zehn längsten Flüsse der Welt.
Nördlich des Bayon-Tempels öffnet sich im Regenwald ein offener, mit Gras bewachsener Platz. Hier ließ König Jayavarmsn eine Tribüne errichten: die Terrasse der Elefanten.
Ein wirklich tolles Hotel. Als wir nach sechs Stunden im Minibus auf die Falträder steigen, sind es nur gut drei Kilometer bis zur Unterkunft. Für die Fahrräder gibt es einen Fahrradkeller (in dem natürlichen sonst nur Mopeds und Tuktuks stehen). Wir bekommen ein Begrüßungsdrink und dürfen dann auf das Zimmer in Etage 11.
Die Herzensdame hat sich erkältet. Anstrengende gemeinsame Radtouren durch die Tempelanlagen von Angkor fallen also aus. Mit der Mopedkutsche und einem Halstuch klappt es aber. Das Dreitagesticket muss sich ja auch lohnen.
Sonnenaufgang am Tempel von Angkor Wat bedeutet wirklich frühes Aufstehen. Schon um kurz nach fünf sitze ich auf dem Faltrad und reihe mich in die Kolonne der vielen Hundert Fahrzeuge ein. Mit der Mopedkutsche, im unförmigen Hyundai Bus oder auf dem Fahrrad - jeden Morgen pilgert eine nicht enden wollende Karawane an den Tempel.
Der Tonle Sap See ist das größte Binnengewässer Südostasiens. Der See ist aufgrund des außerordentlichen Fischreichtums und als Wasserspeicher für den Anbau von Reis enorm wichtig für die Ernährung der Menschen Kambodschas.
Drei Stunden entspannen muss reichen. Der Hunger treibt uns in die Stadt und zudem wollen wir uns die Anstrengung des Tages aus den müden Knochen massieren lassen. Als wir durch die Gassen in Richtung Pub-Street spazieren, merken wir: Hier ist etwas Großes im Anflug. Die Polizei stellt Barrieren und Sperren auf. Die gesamte Innenstadt von Seam Riep ist heute Walking Street.
Schon bei unserem Besuch der Tempelanlagen vor fast 20 Jahren hat uns Angkor in besonderem Maße fasziniert. Angkor toppt einfach alles. Die Stimmung, die Lage im Regenwald, die unglaubliche Größe. So beeindruckend die Stupas von Bagan in Myanmar und der Rundtempel von Borobudur auf Java auch sind, die buddhistischen Stätten von Angkor spielen in einer komplett anderen Liga
Als wir vor 20 Jahren für zwei Nächte die Stadt besuchten, war Sihanoukville oder Kompot Son ein kleines Kolonialstädtchen mit einem wichtigen Hafen und unendlich langen Sandstränden.
Die Manoha Villa ist ein kleines Hotel mit einem französischen Inhaber. Als wir das Hotel erreichen, wird es schnell dunkel. Die tropische Nacht bricht herein.
Noch vor wenigen Jahren wurden nahezu alle Verkehre im Delta auf dem Wasser abgewickelt. Von Saigon aus konnte man Schnellboote besteigen und dann auf angenehme Art und Weise jede Stadt im Delta erreichen. Und über das Delta hinaus nach Kambodscha bis nach Phnom Penh, Siam Reap und Battambang.
Die Reise nach Kambodscha gestaltet sich dann doch deutlich anstrengender als erhofft. Mit einem Grabtaxi erreichen wir den Schnellboot-Pier von Vong Bai deutlich früher als erwartet. Dort besteigen wir problemlos das Boot um 6:40 Uhr. Gebucht hatten wir die Abfahrt um 8:00 Uhr. Nach etwas mehr als 90 Minuten landen wir in Ha Tien an.
Die Volksrepublik Laos (Laos PDR) ist der einzige Binnenstaat in Südostasien. Laos grenzt an China, Vietnam, Kambodscha, Thailand und Myanmar und hat etwa 6,5 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 236.800 km². Hauptstadt und größte Stadt ist Vientiane. Laos lässt sich topografisch in zwei Gebiete gliedern: Ein von Gebirgen geprägtes Gebiet zieht sich in Nord-Süd-Richtung fast durch das gesamte Land und erreicht dabei Höhen über 2000 Meter, sein höchster Berg ist der Phu Bia mit 2.819 m. Diese Gebirgsregion umfasst etwa neun Zehntel des Landes. Die übrige Region, in der sich auch die Hauptstadt Vientiane befindet, ist ein kleines Tiefland an der Süd- und Südwestgrenze zu Thailand.
Vientiane ist seit 1975 die Hauptstadt der Demokratischen Volksrepublik Laos. Vientiane ist das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Landes. Offiziell hat die Stadt etwa 350.000 Einwohner, im gesamten Ballungsraum leben etwa 600.000 Menschen. Vientiane ist die international gängige Schreibweise aus der französischen Kolonialzeit. Der laotische Name Vieng Chan bedeutet ursprünglich „Stadt des Sandelholzes“, wird heute aber von vielen Laoten als „Stadt des Mondes“ verstanden (vieng „Stadt“, chan „Sandelholz“ oder „Mond“).
Vang Vieng ist eine Kleinstadt der Provinz Vientiane in Laos. Die Stadt ist umgeben von Karst-Formation und Regenwald. Die Stadt liegt am Fluss Nam Xong zwischen Vientiane und Luang Prabang. Vang Vieng verfügt über zahlreiche Unterkünfte und Restaurants entlang weniger Straßen. Es eignet sich als Zwischenstop auf dem Weg nach Luang Prabang. Die zahlreichen Höhlen der Umgebung und die beeindruckende Landschaft ziehen viele Besucher an.
Luang Prabang ist die Hauptstadt der Provinz Luang Prabang im bergigen Norden von Laos. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 50.000. Luang Prabang war die Hauptstadt des historischen Königreichs Lan Xang und des französischen Protektorats Laos. Bis zur Abschaffung der Monarchie in Laos 1975 war es die Königsstadt. Das historische Zentrum der Stadt liegt im Schutz der Spornlage zwischen Mekong und seinem Nebenfluss Nam Khan auf rund 300 Meter Höhe.
Der Nam Ou ist ein 448 Kilometer langer Fluss in Laos. Er entspringt in der Provinz Phongsaly und mündet bei Pak Ou in den Mekong. An der Mündung befinden sich die beiden bekannten Höhlen Tham Thing und Tham Phum. Der Nam Ou ist eine wichtige Verkehrsader im Norden Laos, da viele an seinem Lauf gelegene Orte noch nicht an das Straßennetz angebunden sind. Aktuell werden am Nam Ou 5 Dämme und Wasserkraftwerke zur Energieversorgung errichtet.
Nong Khiaw (Nong Kiau oder Nong Kiao) ist eine schöne kleine Stadt am Ufer des Fluss Nam Ou in Laos. Es befindet sich zwischen einigen der fantastischen Kalksteinberge nördlich von Luang Prabang. Nong Khiaw hat einen ganz besonderen Charme, eine gute Auswahl an Unterkünften und eine Anbindung an das Straßennetz zur Erkundung der Umgebung mit dem Fahrrad.
Oudomxay, auch Muang Xai, liegt in einem Talkessel zwischen Hügeln. Zwei gegenüberliegende Hügel erheben sich innerhalb der Stadt, auf denen das „Oudomxay Museum“ und ein Tempel mit einer Stupa errichtet sind. Besonders in den kalten Monaten Oktober bis Januar bestehen große Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, da sich aufgrund Oudomxays Lage zwischen Hügeln nachts eine Nebeldecke über die Stadt legt, die sich im Verlauf des Morgens auflöst.
Der Mekong ist ein Strom in Südostasien, der die sechs Länder China, Myanmar, Laos, Thailand, Kambodscha und Vietnam durchquert. Seine Länge beträgt etwa 4500 Kilometer und ist damit einer der zwölf längsten Flüsse der Erde. Er ist der größte Fluss Laos und durchfließt das gesamte Land vom Goldenen Dreieck im Norden bis zur südlichen Grenze zu Kambodscha. Die Strecke zwischen Houay Xai und der alten Königsstadt Luang Prabang kann einfach bereist werden.
Die Republik Ägypten ist ein Staat im nordöstlichen Afrika mit über 8 Millionen Einwohnern. Die Hauptstadt Kairo ist eine der bevölkerungsreichsten Städte der Erde.
Es ist 4:30 Uhr als der Wecker klingelt und uns aus dem Schlaf reißt. Mit uns steigen drei junge Damen aus Kairo in den Minibus. Drei kolumbianische Touristen aus Bogota komplettieren unsere kleine Reisegemeinschaft. Es ist kalt an diesem 2. Januar auf der Westbank in Luxor. Aus dem Radio plärrt zu dieser frühen Uhrzeit in Dauerschleife der religiöse Singsang eines islamischen Predigers. An der Bootsanlegestelle warten bereits viele weitere Minibusse. Als alle Ballonfahrer in den Bussen sitzen, kann es losgehen.
Mit der öffentlichen Fähre überqueren wir aus der Westbank kommend den Nil. Die Anlegestelle in Luxor liegt etwas nördlich der Stadt in Höhe des Luxor Museums. Am Ufer des Nils wird in der großen Moschee gerade zum Gebet gerufen. Hunderte Gläubige füllen den Platz vor der Moschee. Selbst auf der Uferpromenade haben sich Männer, teilweise mit ihren Söhnen, niedergelassen, um die Predigt zu verfolgen.
Am Morgen nach unserer kleinen Flusskreuzfahrt auf dem Nil werden wir mit dem Minibus zum Hotel gebracht. Die Brücke über den Nil bei Luxor befindet sich etwa 10 Kilometer südlich der Stadt. Der Weg führt durch die für die Umgebung von Luxor typischen Zuckerrohrfelder.
Nachdem uns die Reise mit der Feluka verwehrt worden war, soll es dennoch eine Schiffsreise werden. Der Raddampfer Sudan, mit dem der Kreuzfahrttourismus auf dem Nil in der 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts begann, liegt in Assuan vor Anker, entspricht aber nicht ganz unserem finanziellen Rahmen.
Nach der fünfstündigen Taxifahrt von Marsa Alam durch die arabische Wüste erreichen wir Assuan am späten Nachmittag des Heiligen Abend. Die Sonne geht früh unter jetzt im Winter und die Kälte der Wüste breitet sich schnell aus. Es ist mein dritter Besuch der oberägyptischen Stadt nach 1989 und 2002. Unsere Unterkunft befindet sich im „Nubischen Dorf“ auf der westlichen Seite des Nils.
Die Feluka ist ein ein- oder zweimastiges Segelboot, das früher zur Lastenbeförderung im Mittelmeer und auf dem Nil eingesetzt wurde. Heute werden diese Segelschiffe in Oberägypten fast ausschließlich für touristische Zwecke genutzt.
Hoch über Assuan auf der westlichen Seite des Nils erhebt sich ein Berg über der Stadt. Der etwa 130 Meter hohe Qubbet el Hawa überragt die gesamte Stadt und bietet eine wundervolle Sicht auf Assuan und das nördliche Niltal. Auf der Kuppel des Berges steht das Mausoleum eines Scheichs. Unterhalb liegt die koptische Klosterruine St. Georg und altägyptische Felsengräber.
Auf der westlichen Nilseite erhebt sich in Assuan eine mächtige Sanddüne. Auf dieser thront oben über der Stadt das islamische Mausoleum Qubbet-el-Hawa, von dem man einen wunderschönen Blick auf das Niltal hat. Unten direkt am Fluss gibt es einen Trampelpfad, auf dem man vom nubischen Dorf auf der Westseite bis zum Mausoleum des Aga Khan laufen kann. Der Pfad ist schmal und man sinkt teilweise tief in den feinen Flugsand ein.
Schon Anfang des 20. Jahrhundert errichteten die Briten südlich von Assuan einen Staudamm. Ziel war es, die saisonalen Fluten des Nils zu regulieren und so die jährlichen Überschwemmungen im Niltal abzumildern. Das zu seiner Zeit größte Bauwerk seiner Art erwies sich aber schon bald als zu klein. Die aufgestauten Wassermengen reichten nicht aus die Felder Ägyptens ganzjährig mit ausreichend Wasser zu versorgen. Der Bau des Assuan Hochdamms begann 1960 mit tatkräftiger Unterstützung der Sowjetunion.
Die Küste des Roten Meeres in Ägypten ist Traumziel für Taucher und seit den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts vermehrt auch Ziel des sonnenhungrigen Massentourismus aus Europa. Das primäre Reiseziel der All-Inklusive-Urlauber auf der Suche nach Licht und Sonne ist Hurghada, das seit den 1980er Jahre zum führenden Badeort am Roten Meer ausgebaut wurde. Diese »Erfolgsgeschichte« wollte man weiter südlich wiederholen und so wurde 2001 der internationale Flughafen Marsa Alam eröffnet.
Die Türkei ist eine demokratische Republik in Vorderasien und Südosteuropa und der Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches. Die Türkei erstreckt sich geografisch über zwei Kontinente. Anatolien, der asiatische Teil, nimmt etwa 97 % der Fläche ein, der europäische Teil (Ostthrakien) umfasst etwa 3 % der Landfläche. Die Türkei hat etwa 80 Millionen Einwohner.
Die Prinzeninseln, im Türkischen meist nur Adalar genannt, sind eine kleine Inselgruppe im Marmarameer mitten in der Metropole Istanbul. Von den neun kleinen Inseln auf der asiatischen Seite der Stadt sind vier bewohnt und öffentlich zugänglich. Wir entscheiden uns für eine etwa 90-minütige Bootsfahrt vom Bootsanleger in Kabatas auf die größte Insel Büyükada.
Istanbul ist eine Stadt, die auf Hügeln errichtet wurde. In fast allen Stadtteilen ergeben sich durch die exponierte Lage am Bosporus eindrucksvolle Blicke und Perspektiven. Die Fotos entstanden bei dem Besuch des Galata-Turms, bei einem Frühstück in einem wunderschönen Dachcafé und bei einem Schiffsausflug durch das Goldene Horn und den Bosporus.
Eine alte Stadt wie Istanbul befindet sich im permanenten Zerfall und Wiederaufbau. Gerade in der Altstadt nördlich der Süleymaniye-Cami befinden sich ganze Stadtviertel in einem Zustand des Verfalls. Nicht auszudenken, wenn nun noch das erwartete Erdbeben die Stadt heimsucht.
Wenn man sich einige Tage durch die Straßen der Stadt treiben lässt, kommt man nicht drumherum, die Wandmalereien der Bewohner zu bewundern. Die hier vorgestellten Pieces stammen fast ausschließlich aus dem Stadtteil Beyoğlu. Aber auch auf der asiatischen Seite Istanbuls im studentischen Kadıköy finden sich einige interessante Fundstücke.
Das Gebiet, das man Lykien nannte, erstreckt sich auf der westlichen der beiden halbkreisähnlichen Ausbuchtungen der kleinasiatischen Südküste in der heutigen Türkei. Die Landschaft ist teilweise sehr rau und zerklüftet mit Gipfeln bis über 3000 Metern.
Patara (griechisch Πάταρα, unter ptolemäischer Herrschaft auch unter dem Namen Arsinoë) war eine antike Stadt an der Mittelmeerküste Lykiens in der heutigen Türkei. Sie liegt nahe der Mündung des antiken Flusses Xanthos, türkisch Eşen Çayı, beim heutigen Gelemiş. Patara galt als eine der wichtigsten Städte Lykiens und der bedeutendste Hafen dieser Landschaft.
Unter dem Namen Pttara war die Stadt wohl eine lykische Gründung, auch wenn eine spätere griechische Tradition sie auf Pataros, einen Sohn Apollons, zurückführte. Apollon Patroos hatte in Patara einen Kult mit Orakel.
Kaş ist eine Stadt in der türkischen Provinz Antalya und Bezirkshauptstadt des gleichnamigen Landkreises Kaş. Der Ort liegt zwischen den Ausläufern des Akdağ-Gebirges (3080 m) und dem Meer etwa 180 km südwestlich von Antalya.
Direkt vor der Küste liegt die kleine griechische Insel Kastellorizo (türk: Meis), die östlichste bewohnte Insel Griechenlands (die noch kleinere, unbewohnte griechische Insel Strongyli liegt einige Kilometer östlich von Kaş).
Olympos ist eine antike Stadt an der Ostküste Lykiens (Kleinasien, Türkei) - heute Deliktaş (Lochstein) genannt. Der Name leitet sich wohl von dem Berg Olympos ab, dem heutigen Tahtalı Dağı, an dessen Fuß die Stadt lag.
Sie ist von Antalya rund 72 km entfernt und liegt, wie auch Phaselis, im Nationalpark Olimpos Beydağları. Von der einst bedeutenden Stadt des Lykischen Bundes ist historisch nur Weniges greifbar und auch die Ruinen faszinieren mehr durch ihre malerische Lage an einem Bachlauf in Strandnähe.
Als Chimaira ist seit der Antike ein Platz im kleinasiatischen Lykien bekannt, an dem noch heute ein seltenes, jahrtausendealtes Naturphänomen zu beobachten ist: Aus dem felsigen Boden eines Berghangs schlagen an mehreren Stellen Flammen heraus – die „ewigen Feuer der Chimäre“.
Unterhalb der ewigen Flammen liegt die kleine Ortschaft Çıralı. Direkt am Strand mit kleinen Pensionen und Campingmöglichkeiten.
Den Sommer verlängern, wandern auf dem lykischen Weg. Mit dem Zelt nach Antalya. Nach dem Überleben des Hinfluges mit Mitreisenden in blau-weißen Trikots und All-inklusive-Arrangements konnten wir zwei wunderschöne Wochen in einer herrlichen Landschaft verbringen. Stationen unserer Reise waren Çıralı, Olympos, Adrasan, Kaş und Patara.
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