Tag 1: Magdeburg - Parchau
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Eigentlich wollten wir ja in Albanien wandern. Aber Corona hat uns davon abgehalten, schon wieder ins Flugzeug zu steigen. Die Airlines haben unsere Flüge gecancelt. Als Alternative bot sich eine Radreise an. Wir wollten in Deutschland bleiben und in der Hoffnung auf Badewetter sollten Seen und Flüsse an der Strecke liegen. Und natürlich sollte der Start- und Endpunkt mit der Bahn gut erreichbar sein.
Kirchheller Heide und Hünxer Wald
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Nördlich von Oberhausen, nordwestlich von Bottrop, liegt die Kirchheller Heide. Unsere kleine Radtour beginnt am Sterkrader Bahnhof. Zur Orientierung dient das Knotenpunktsystem, das vom Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) nach niederländischen Vorbild vor einigen Jahren installiert wurde. Der Bahnhof in Oberhausen Sterkade ist der Knotenpunkt 15. An allen Knotenpunkten gibt es Karten und Hinweisschilder mit Verweisen auf die weitere Strecke. Auch ohne Smartphone und Gps-Gerät findet man so zuverlässig seinen Weg.

Hawassa. Hauptstadt am See.
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Am Awasasee, gut 200 Kilometer südlich von Addis Abeba, liegt die letzte Station unserer Reise durch Äthiopien. Wir fahren mit einem Privatwagen. Reichlich defekt und meist mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Ich bin froh, als kurz vor Einbruch der Dunkelheit das Progresso Hotel in Hawassa erreichen. Das ehemalige Regierungshotel stammt aus den frühen 70er Jahren. Um einen etwas in die Jahre gekommenen Pool sind kleine Apartments gruppiert.

Die Stämme des Südens im Unteren Tal des Omo
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In der Region der südlichen Nationen, Nationalitäten und Völker speziell im unteren Tal des Flußes Omo leben seit Jahrmillionen Menschen. Unweit des Turkanasees, in den der Omo mündet, gibt es herausragende archäologische Stätten, in denen die Fossilien der allerersten Menschen entdeckt wurden. Der Australopithecus durchstreifte schon vor mehr 3 Millionen Jahren aufrechten Ganges die Steppen und Wälder im damaligen Omo Valley.

Die Bullensprünge der Hamar
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Auch die Hamar leben im unteren Omo-Tal, einer weiten Steppenlandschaft, in der seit Jahrtausenden eine Vielzahl von Völkern und Stämmen von einfachstem Ackerbau und Viehzucht, leben. Auf dem Weg in die kleine Stadt Dimaka fahren wir durch einen Heuschreckenschwarm. In den Medien wird schon seit Wochen über Ausbreiten der Plage in Ostafrika berichtet. Jetzt stecken wir mittendrin und fahren hindurch.

Lippenteller und Körpermodifikationen bei den Mursi
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Bei den Dassanetch war es nur eine Vermutung. Bei den Mursi scheint es Fakt. Unser Fahrer möchte uns eigentlich gar nicht in die Dörfer der Mursi im Mago-Nationalpark fahren. Er mag das Volk der Mursi nicht. Spätestens gegen Mittag sind in Dörfern viele Indigene stark betrunken und dann verhalten sich die Menschen aggressiv gegenüber den Besuchern. Wir sind sehr früh unterwegs und eine der ersten Besuchergruppen des Tages. Noch ist alles friedlich.
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