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Indien. Magisches Indien. Man liebt es oder man verzweifelt an diesen Land. Das Land ist voll. Das Land ist laut. Das Land ist dreckig. Und doch hat es seinen ganz eigenen Charme. Yoga und Mediation. Hinduismus und Bhuddismus. Zwischen Mittelalter und Moderne. Und das Alles auf einmal. Mit über 1,4 Milliarden Menschen streitet sich Indien mit China um den Platz als bevölkerungsreichstes Land der Erde.
Reiseberichte aus Indien
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Bye Bye India
Eine Glosse. Wir waren zwei Monate zu Gast in der größten Demokratie der Welt. Nach 60 Tagen verlassen wir nun das Land von Yoga und Spiritualität. Das Land mit den schönsten Tempeln und herrlichen Bauwerken. Zeit für eine Abrechnung.
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Kolkata. Hell on earth.
Unser zweiter Tag in Kalkutta. Schon am frühen Morgen liegt ein grauer Schleier über der Stadt. Die Sonne dringt nicht durch den Smog. Nach einem Frühstück im Hotel fahren wir mit dem klimatisierten Bus AC24 in den Stadtteil Kalighat. Hier steht ein wichtiges hinduistisches Pilgerziel. Der Tempel der Göttin Kali. Die schwarze Kali ist die Göttin des Todes und der Zerstörung. Das weibliche Pedant...
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Kolkata. City of joy.
Kalkutta hat einen katastrophalen Ruf. Die City of Joy gilt im Westen als das Sinnbild für Armut und Elend. Nach einer wunderschönen Zeit in Meghalaya und einem Zwischenstopp in Guwahati sind wir mit GoAir nach Kolkata, wie die Stadt offiziell jetzt wieder heißt, geflogen. 500 Kilometer 60 Minuten, keine 50 Euro. Die Alternative wäre eine 17-stündige Zugreise im Nachtzug gewesen. Der Flughafen in...
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Zu Gast bei den Khasi
Wir wohnen in einem kleinen Homestay in Tyrna oberhalb der Wurzelbrücken von Nongriat. Unser Gastgeber Adell ist Khasi, römisch-katholischer Christ und Dorflehrer an der hiesigen Grundschule. In unserem Haus gibt es kein fließendes Wasser. Im Badezimmer werden uns täglich mehrere große Eimer Wasser bereitgestellt. Immer gut abgedeckt. Offenes Wasser zieht Moskitos an. Das Wasser gibt es für alle im...
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Die lebendigen Brücken von Meghalaya
Um während der starken Monsunniederschläge die reissenden Fluten der Gebirgsbäche überwinden zu können, haben sich die Khasi eine ganz besondere Technik überlegt. Sie arbeiten mit der Natur zusammen und nutzen das schnelle Wachstum der Pflanzen des Dschungels. Die Khasi legen ausgehöhlte Stämme der Betelnusspalme über den zu überwindenden Wasserlauf. Diese dienen dann als Gerüst, an denen dann die...
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In die Khasi-Berge
Südlich des Flusstales des Brahmaputra erhebt sich ein mächtiges Gebirge. In dem seit 1972 unabhängigen Bundesstaat Megalaya stellen die Khasi die Bevölkerungsmehrheit. Analysen der Sprache lassen vermuten, dass die indigene Bevölkerungsgruppe mit etwa 1,5 Millionen Menschen einst aus dem Osten aus Thailands, Laos und Kambodscha nach einer Flutkatastrophe am Mekong nach Ostindien eingewandert sind....
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Radfahren auf Majuli
Im Majuli Cyle Cafe werden auf der Hauptstraße des Örtchens Fahrräder zum Verleih angeboten. Nicht irgendwelche Räder, auch nicht die wunderbaren Hero-Bicycles auf denen die halbe Insel entspannt durch die Gegend cruised. Nein. Für die Touristen soll es was Besseres sein. Orange Mountainbikes mit einer Schaltung. Die Fahrräder sehen toll aus. Leider sind es die günstigsten Räder, die man im...
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Majuli. Flußinsel im Brahmaputra
Wir erreichen den Fähranleger nach Majuli mit dem Tukuk. Für die gut 15 Kilometer brauchen wir etwas mehr auch eine halbe Stunde. Wir sind früh dran, die erste Fähre geht erst um 7:30 Uhr. Also haben wir Zeit für einen Tee in einem der Bretterverschläge, die sich Hotel oder Restaurant nennen. Das kleine Boot wird beladen. Es sind drei Autos, bestimmt 30 Mopeds und reichlich Menschen, die am Ende...
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Guwahathi. Unaufgeregtes Indien.
Eigentlich gibt es in der Hauptstadt des Bundesstaates Assam nicht viel zu sehen. Auf dem Weg zur Insel Majuli haben wir uns für eine Übernachtung in Guwahathi entschieden. Unser Gastgeber mit einer schnuckeligen kleinen Pension holt uns mit seinem blauen Ford am Bahnhof ab. Wir wohnen in einer besseren Gegend und das Zimmer ist wohltuend sauber.
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Trekking auf dem Singalila Ridge
Morgens um 8:00 Uhr auf dem zentralen Platz, der Mall in Darjeeling, sind wir mit unserem Guide Rumba verabredet, um einige Tage im Singalila Nationalpark zu wandern. Es geht zunächst etwa 40 Minuten mit einem Geländewagen nach Sukhia. Dort wechseln das Fahrzeug und mit einem japanischen Minibus fahren wir noch einmal 90 Minuten nach...
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Darjeeling. Erholung in den Bergen.
Teeliebhabern sollte der Name ein Begriff sein, so stammt doch der meines Erachtens beste Tee der Welt aus dieser Gegend. Darjeeling ist ein Ort mit heute fast 120.000 Einwohnern im Vorgebirge des Himalaya im indischen Bundesstaat West-Bengalen. Die Geschichte des Ortes ist eng verbunden mit der British East India Company, die den Ort 1835 pachtete und zu einem Zentrum des Teeanbaus entwickelte. Aufgrund der...
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Der Toytrain ins Himalaya
Um den Teebaronen einen einfacheren Zugang zu der Hillstation Darjeeling zu ermöglichen, baute die britische Kolonialregierung zwischen 1879 und 1881 in nur 2 Jahren die 86 km lange Eisenbahnstrecke zwischen Siliguri und Darjeeling. Die Schmalspurbahn mit einer Spurbreite von nur 61 Zentimetern wurde parallel zur Hill Cart Road errichtet und überwindet einen Höhenunterschied von über 2000...
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Schnelles Internet auf indischen Bahnhöfen
Auf allen größeren indischen Bahnhöfen steht schnelles Internet zur Verfügung. Die Indian Railway kooperiert hier mit Google. Das Unternehmen stellt die Netzinfrastruktur und die Login-Software bereit. Voraussetzung für die Nutzung ist allerdings eine indische Mobilfunknummer. Wie auch auf deutschen Bahnhöfen, gibt man die eigene Rufnummer in ein Eingabeformular und bekommt im Anschluss eine SMS...
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Ein Monat in Indien. Ein Zwischenfazit
Eine häufig zitierte Weisheit sagt, das man Indien liebt oder hasst. Dazwischen gibt es nichts. Nach 32 Jahren bin ich wieder in Indien. Damals - ich hatte gerade meinen Zivildienst absolviert und war mit einer lächerlichen Abfindung von 3000 Mark entschädigt worden - war ich gerade 20 Jahre alt und bin mit meinem Kollegen Volker Arend nach Indien geflogen. Wir war jung, hatten wenig Geld und...
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Bodhgaya. Der Baum unter dem Siddhartha erwachte
Im Deutschen sagt man Pappelfeige. Der Bodhibaum gehört zu den Maulbeergewächsen und ist mit seinem ausladenden Ästen und seinem dichten Blattwerk ein wunderbarer Schattenspender. Und so trugt es sich zu, dass ein junger Mann nach Jahren der Askese und Wanderung durch den indischen Subkontinent sich unter einem Baum am Ufer des Neranjara-Flusses niederließ. Heute befindet sich an diesem Ort die...
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Varanasi. Stadt des Lichts. Heilige Stadt am Ganges.
Es ist kurz nach eins in der Nacht als wir hundemüde das Lord Vishnu Guesthouse direkt am Ganges erreichen. Unser Zug aus Agra hat gut 3 Stunden Verspätung und wir müssen auch noch 40 Minuten mit dem Tuktuk ins Zentrum von Varanasi fahren, da wir am Eisenbahnknotenpunkt Mughalsarai ankommen. Die letzten Meter zum Gästehaus laufen wir. Die Straßen in der Altstadt sind einfach zu eng für den...
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Auch Agra hat ein Rotes Fort
Nach dem Besuch des Taj Mahals sind wir zunächst zurück in unsere Billigabsteige gelaufen. Das Zimmer ist feucht, wie ein Aquarium. Keine Fenster und auch kein Dachgarten-Restaurant. Das hörte sich bei booking.com irgendwie anders an. Zwei Stunden unter dem Ventilator und wir fahren mit dem Tuk Tuk zur nächsten, als Welterbe ausgezeichneten Sehenswürdigkeit Agras - dem Roten Fort.
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Taj. Taj too much?
Das Taj Mahal. Das schönste Bauwerk der Welt. Ein Versprechen an die Liebe. Das meistfotografierte Gebäude der Erde. Es gibt viele weitere Superlative zu diesem Meisterwerk der islamischen Architektur und sie treffen alle zu. Um nicht im Trubel des Besucheransturms unterzugehen, klingelt der Wecker um Viertel vor fünf in der Früh.
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Amber, Jaigarh und der Lake Palace
Tag 3 in Jaipur. Es regnet immer noch. Bus Nummer 9 bringt uns ohne Umsteigen direkt an das heutige Tagesziel: Amber Fort. Auch dieses Fort ist eine zum Welterbe zählenden Bergfestung in Rajasthan. Der Bus hält unterhalb des Eingangs und es sind zunächst gut 100 Höhenmeter bis zum eigentlichen Haupteingang. Wer faul ist, läßt sich für 1100 Rupien von einem Elefanten den Berg hoch schleppen oder...
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Der Monkey Temple Galwar Bagh
Tag 2 in Jaipur. Es regnet noch. Wir können uns erst gar nicht aufraffen, etwas zu unternehmen. Dann besteigen wir aber doch ein Tuk Tuk und lassen uns zum Affentempel Galwar Bagh kutschieren. Als wir Ankommen laufen wir zunächst den Weg zum Sonnentempel hinauf. Feine Ironie. Es regnet Bindfäden und wir sind platschnass. Auf dem Weg dahin hunderte kleiner Hanuman Languren, darauf wartend, von...
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Magische Instrumente in Jantar Mantar
Unsere Reise wandelt auf den Spuren großer Astronomen. Nach dem Besuch des berühmten Aufklärers und Astronom Ulug Beg in Samarkand, ist es heute der Maharadscha Jai Singh II., der unsere Aufmerksamkeit bekommt. Ja Singh, der Gründer der Stadt Jaipur, baute zwischen 1724 und 1734 in Delhi, Ujjain, Mathura, Varanasi und eben hier in Jaipur fünf Observatorien, um den Himmel zu erkunden.
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Jaipur. The Pink City.
Es regnet in Jaipur. Die berühmte Pink City präsentiert sich in einem schmuddeligen Braunorange. Ich frage mich, welcher Farbenblinde auf die Idee kam, der Stadt diesen Beinamen zu geben. Jaipur ist groß. Jaipur ist laut. Und Jaipur leidet unter einem Verkehrskollaps, der da durch noch verstärkt wird, dass in den Straßen tiefen Löcher für den Bau einer Metro klaffen.
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Pushkar hat einen geilen Sound
Wenn du dich für ein Feierabendbier auf die Dachterasse deines Hotels begibst, hörst du den Sound von Pushkar. Wenn du am Abend in dein Bett fällst und für eine kurze Zeit den Ventilator ausschaltest, hörst du den Klang dieses heiligen Ortes. In der Luft hängt das Chanten und Singen der Menschen, der Satsang der Priester, die Puja halten. Dieser Sound ist einmalig. Angenehm, nicht aufdringlich...
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Radfahren in Udaipur
James Bond in Oktopussy ist sehr wahrscheinlich kein Fahrrad gefahren. Wir haben auch nicht im Taj Palast Hotel gewohnt. Unsere Behausung war nur minimal einfacher, bot aber immerhin einen Blick auf die legendäre Residenz mitten im Pichhola Lake. Udaipur ganz im Süden des indischen Bundesstaats Rajasthan ist eine der beliebtesten, touristischen Ziele in ganz Indien. Und das nicht nur für...
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Mehrangarh. Die Festung über Jodhpur.
Als wir in Jodhpur aus dem Zug steigen, wartet schon der Tuk Tuk-Fahrer auf uns. Die Stadt wirkt erstaunlich sauber und vergleichsweise leise. Nach dem Mittagsschlaf, um die Hitze des Tages zu überbrücken, laufen wir in die Stadt. Rund um den Uhrenturm gibt es einen städtischen Markt. Gleich am Anfang ein Juice- und Lassishop, der damit wirbt, im Lonely Planet und anderen Guidebooks genannt zu...
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Mr. John das Reitkamel
Nachmittags gegen drei werden wir mit dem offenen Jeep abgeholt. An der Tankstelle sammeln wir Theo, unseren malaiischen Mitstreiter, ein und sind damit vollzählig für die Wüstensafari in die Thar. Wir fahren zunächst mit dem Jeep zu den verlassenen Dörfern von Kuldhara. Hier wohnten ab dem 13. Jahrhundert Paliwal-Brahmanen, die als Bauern den Wüstenboden urbar machten. Nach einem Erdbeben wurde das...
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Windkraft für die Grenzsicherung
Schaut man aus der goldenen Stadt Jaisalmer in die Wüste, sieht man dort seit einigen Jahren Windkraftanlagen so weit das Auge reicht. Auch wenn man mit dem Jeep in die Thar hinausfährt, um einer der berühmten Kamelsafaris zu machen, quert man durch einen Wald von Windrädern. Hunderte, wenn nicht Tausende von modernen Windenergieanlagen wurden hier vor einigen Jahren installiert. Bei dem...
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Die goldene Stadt in der Wüste Thar
Morgens um sechs erreichen wir mit dem Nachtzug aus Bikaner, die goldene Stadt in der Wüste Thar - Jaisamler. Wir werden am Bahnhof erwartet. Surya der Manager unseres kleinen Hotels Pol Haveli steht mit einem Jeep am Rande des Bahnhofs und hält ein Schild mit dem Namen des Hotels hoch. Das Hotel ist liebenswert. Ein schönes Rooftop Restaurant mit Blick auf die Festungsanlage, auch die Zimmer sind nett....
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Bikaner. Kamele, Ratten und ein berühmter Maharadscha
Nach einer Nacht im Nachtzug kommen wir mit gut zwei Stunden Verspätung in Bikaner an. Ein Tuktuk bringt uns zu unserem kleinen Homestay Shanti House. Die sehr liebenswerte Family lädt zum Tee. Bis wir Einchecken können, dauert es noch. Also entschließen wir uns, das Junagarh Fort zu besuchen. Die beeindruckende Palastanlage wurde im 16. Jahrhundert durch die Maharadschas von Bikaner erbaut und diente...
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Qutb Minar
Die Welterbegeschichte hat es mir angetan. Also stehe ich am Abreisetag um halb sieben auf, lasse Anke schlafen und fahre mit Metro und Bus zum Qutub Komplex.
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Humayuns Tomb und das Gate of India
Unser dritter Tag in Delhi beginnt mit einer Busreise. Busfahren in Delhi benötigt Geduld - stecken doch die Busse genau wie alle anderen Fahrzeuge im Verkehrschaos der Stadt fest. Zudem haben die Kommunistische Partei und die Gewerkschaften heute ihre Unterstützer in der Hauptstadt versammelt um für höhere Mindestlöhne zu demonstrieren. Ein heres Anliegen. Aber für den Verkehr in der Stadt bedeutet das...
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Old Delhi und das Rote Fort
Wir haben ganz gut in unserem kleinen, etwas abgerockten Hostel in Paharganj geschlafen. Nach einem indischen Frühstück mit Thali und Chai machen wir uns gegen Mittag auf Delhi zu erkunden. Das rote Fort, die Befestigungs- und Palastanlage aus dem charakteristischen rotem Sandstein steht auf der Unesco-Welterbeliste. Mit der violetten Linie der Metro fahren wir bis zur Station Lal Quila. Nach...
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Ankunft in Delhi. Das Land feiert Krishna Janmashtami
Almaty verabschiedet sich mit einem Aufreger. An der Bushaltestelle kommt der Nachtbus, der uns zu Flughafen bringen soll, einfach nicht. Wir stehen also um 4 Uhr in der Früh an einer menschenleeren Straße und werden da es auuch keine Taxis gibt ein wenig nervös. Die Rettung ist eine junge Stewardess. Sie wartet auf den Crewbus, der sie zur Arbeit bringt. WIr können den Fahrer überreden uns...
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Georgien. Der Balkon Europas. Schnittstelle zwischen Orient und Okzident. Zwischen dem kleinen und großen Kauskasus gelegen, war das Land lange Zeit Teil der Sowjetunion. Nach dem Zusammenbruch des realexistierenden Sozialismus steht Georgien, geografisch in Asien und kulturell in Europa gelegen, nun auf eigenen Füßen. Herrliche Natur im wilden Kaukasus, eine fanstastische Küche und freundliche Menschen machen Gorgien zu einem tollen Reiseziel vor der Haustür Europas.
Reiseberichte aus Georgien
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Tbilissi - drei Tage in der Hauptstadt Georgiens
Am Nachmittag gegen 16:00 Uhr verlassen wir Mestia mit dem Marschrutka. Der Fahrer ist die Hölle. Neben uns gibt es mit Natascha, einer jungen Frau aus St. Petersburg nur eine weitere Mitfahrerin. In Zugdidi angekommen, haben wir noch reichlich Zeit. Der Nachtzug nach Tiflis fährt erst gegen 21:00 Uhr. Wir erwerben kurzfristig Fahrkarten. Erste Klasse Schlafwagen 29 Lari - etwa 10 Euro. Um 6:00...
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Trekking in Swanetien
Swanetien ist eine Hochgebirgsregion Georgiens im Großen Kaukasus. Die Einwohner des an der Grenze zu Russland gehörenden Gebiets sind hier seit dem 4. Jahrhundert vor Christus verbürgt. Heute leben in Oberswanetien und deren Provinzhauptstadt Mestia gut 9.000 Menschen. In den letzten Jahren erlebt Swanetien durch das Aufkommen von nachhaltigem Trekking-Tourismus einen spürbaren Aufschwung....
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Ankunft in Kutaissi
Seit kurzer Zeit gibt es mit Wizz Air einen recht preisgünstigen Direktflug in die drittgrößte georgische Stadt. Der kleine internationale Flughafen von Kutaissi liegt etwa 25 km westlich der Stadt, aber mit einem "Shared Taxi" wird man für 5 Lari direkt zur Haustür des gebuchten Guest House chauffiert. Der Empfang ist herzlich. Die Unterkunft einfach. Wir machen uns auf zu einem ersten...
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Streetart im Untergrund
Auf dem Weg zurück von der zentralen Dreifaltigkeitskirche überqueren wir den Fluss Mtkwari zu deutsch Kura. Der Weg führt durch eine Fußgängerunterführung und zu beiden Seiten des Flusses finden sich in dem Tunnel reichlich Graffiti mit einem durchaus sehr eigenen Stil. Tbilisi Streetart - just have a look.
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Badetag in Tiflis
Neben einigen Schwimm- und Spaßbädern gibt es in Tiflis drei Seen, in denen man Baden kann. Alle drei Bademöglichkeiten finden sich außerhalb der Stadt, was eine Anfahrt mit Metro und Bus erforderlich macht. Der Tiflis Lake und der Schildkrötensee sind natürliche Seen in den Bergen westlich der Stadt.
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Die Akademie von Gelati
Etwa 15 km von Kutaissi entfernt befindet sich Gelati. Die Akademie ist Teil einer Klosteranlage und bestand seit dem 12. Jahrhundert. David der Erbauer gründete die Universität nach dem Vorbild der Akademie von Mangana in Konstantinopel und sie war lange das kulturelle Zentrum Georgiens. Mit einem Marschrutka fuhren wir etwa eine halbe Stunde in die hügelige Landschaft nördlich von Kutaissi....
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Mtskheta
Fünf Konsonanten zu Beginn des Wortes und du möchtest auf dem Busbahnhof an der Metrostation Didube jemanden fragen, welcher Bus dorthin fährt. Gar nicht so einfach. Nach wenigen Minuten haben wir für einen Lari einen Fahrschein gelöst und sitzen im Bus zu unserem, nach Gelati und dem Oberen Swanetien, dritten Welterbe in Georgien.
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Tbilisi mon Amour
Nachdem ich bei meinem letzten Besuch im Oktober schon so begeistert von dieser Stadt war, bestätigt sich jetzt mein Eindruck. Ich bin ein kleines bisschen verliebt in das Paris des Ostens. Wir wohnen wieder in Sololaki, dem gründerzeitlichen Viertel, das...
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Anaklia
Wir wollten an das Meer und sind in Anaklia gelandet. Vielleicht muss man gar nicht viel mehr sagen und lässt die Bilder sprechen. Absurdistan ist nichts dagegen. Ein mit sehr viel Geld aus dem Boden gestampftes Badeparadies unmittelbar an der Grenze zur abtrünnigen Region Abchasien. So unmittelbar, dass man, wenn man die Strandpromenade entlang läuft, plötzlich vor einer hässlichen rostbraunen...
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Koruldi Lakes
Unsere zweite Tageswanderung von Mestia beginnt am Morgen gegen neun Uhr bei strahlendem Sonnenschein. Unser Hostel liegt unmittelbar am Weg zum Viewpoint über der Stadt. Und dieser Weg hat es in sich. Auf knapp 3 Kilometern Wegstrecke sind gut 800 Höhenmeter zu erklimmen. In engen, steilen Kehren geht es den Weg hinauf. Zum Glück liegt der Weg zu weiten Strecken in einem schattigen Wald, der...
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Wanderung zum Chalaadi Gletscher
Nachdem es bis in die frühen Morgenstunden geregnet hat, zeigt sich gegen 9 Uhr die Sonne. Von Mestia sind es etwa zwölf Kilometer zum Chalaaldi Gletscher. Eine schöne Tageswanderung. Zunächst laufen wir noch ins Dorf, trinken einen Kaffee und holen Proviant für die Wanderung. Der Pfad, den ich mir im Netz angeschaut hatte, führt zunächst auf der rechten Seite des Flusses am Flughafen entlang.
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Auf nach Mestia
Nach drei Tagen in Kutaissi wollen wir eigentlich an das Schwarze Meer reisen. Auf dem Weg dorthin, im Marschrutka nach Zugdidi, überlegen wir es uns aufgrund des eher schlechten Wetters anders. Die Idee: Das Obere Swanetien liegt zwischen den Bergen. Sowohl nach Norden als auch nach Süden durch Bergketten mit Höhen von deutlich über 3000 Metern vom Rest des Landes abgeschirmt. Am Bahnhof von...
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Okatse Canyon
Nördlich von Kutaissi beginnt der große Kaukasus, der sich auf eine Höhe von über 5000 Metern erhebt. Aus dem Hochgebirge fließen reißende Gebirgsflüsse in die Kolchische Tiefebene. An vielen Stellen graben die Flüsse tiefen Rinnen in das Karstgebirge. Neben dem Martvili Canyon gibt es den Okatse Canyon mit einem Panoramaweg und einem Cliffhanger als Stahlkonstruktion. Also genau das Richtige...
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Neuseeland. Am anderen Ende der Welt.
Reiseberichte aus Neuseeland
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Neuseeland. Was bleibt.
Die Reise in Neuseeland begann mit einem unerwarteten Ausflug zum International Mail Center. Dem Ministry for Primary Industries hat unser gebrauchtes Zelt nicht gefallen. Nicht sauber genug für die einmalige Biosphäre dieser Insel am anderen Ende der Welt. Der Monat in Neuseeland ist vorbei. Jetzt sitze ich in Auckland am Flughafen. Wir waren gerade beim International Mail Center und haben...
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West Coast. Nordwärts.
In der Nacht hatte es kurz geregnet. Das Zelt hat sich bewährt. Wir sind trocken geblieben. Aber die Wäsche, die wir am Abend über den Zaun gehangen hatten, war pläddernass.
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Highway 45. Surf Highway.
Den ersten Kaffee bekommen wir in Opunake. Ein Dorf wie im wilden Westen. Zwei, drei kleine Cafes, ein Hotel, ein altes Kino. Stehengeblieben, aber charmant. Der Tanaraka ist verschwunden. Obwohl wir den Vulkan auf dem Highway 45 umrunden, bekommen wir ihn nicht mehr zu Gesicht. Die Hitze läßt das kalte Wasser der tasmanische See kondensieren und hüllt den Berg in dichten Nebel. 001_surfhighway 002_surfhighway 003_surfhighway 004_surfhighway 005_surfhighway 006_surfhighway Play...
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South Taranaki. Zurück ans Meer.
Vom Nationalpark fahren wir weiter in den Süden. Wir packen das Zelt zusammen und bekommen an einem Roadstop an der Tankstelle im Nationalpark Village einen sehr leckeren Kaffee. Das Wetter ist fantastisch. Die Zeitung in der Auslage schreibt in großen Lettern über eine Hitzewelle.
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Tongariro. Der älteste Nationalpark Neuseelands.
Der Tongariro-Nationalpark wurde bereits im Jahr 1894 gegründet und ist der älteste Nationalpark Neuseelands. Seit 1990 ist der Park Weltnaturerbe und seit 1993 zudem Weltkulturerbe. Das Vulkanmassiv im Zentrum der Nordinsel besteht aus den drei aktiven Vulkanen Tongariro, Ngauruhoe und dem schneebedeckten, 2797 Meter hohen Ruapehu.
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Rotopounamu Walk
Auf dem Weg in den Tongariro-Nationalpark sehen wir an der Straße auf einem Parkplatz ein paar Autos stehen. Wir halten an und sehen den Beginn eines Wanderwegs. Der Lake Rotopounamu befindet sich im Pihanga Scenic Reserve im Tongariro-Nationalpark. Er liegt am nordwestlichen Fuß des Mount Pihanga und bildete sich vor etwa 10.000 Jahren durch einen Erdrutsch. 004_lake_rotopounamu 002_lake_rotopounamu 007_lake_rotopounamu 008_lake_rotopounamu 006_lake_rotopounamu 009_lake_rotopounamu Play...
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Huka Falls
Die Huka Falls liegen acht Kilometer nach der Stadt Taupo. Der größte See Neuseelands, der Lake Taupo, entwässert in den Waikato River. Und hier kurz hinter der Stadt zwingt sich der Fluss durch ein Nadelöhr. Der zuvor fast 100 Meter breite Fluss verengt sich auf gut 15 Meter und überwindet in Stromschnellen zwei Kaskaden. 001_huka_falls 002_huka_falls 003_huka_falls 004_huka_falls 005_huka_falls 006_huka_falls Play Slideshow Pause...
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Wanderung um den Blue Lake
Rund um Rotorua gibt es einige Wanderwege und Mountainbike-Trails. Der Track am Blue Lake ist etwa sechs Kilometer lang und wird in unserem Reiseführer empfohlen. Als wir gegen 11 Uhr am See eintreffen, kommen die ersten Badebesucher an den See. Wir trinken noch...
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Rotorua. Und schon wieder stinkt es nach Schwefel.
Wir haben wieder ein Auto gemietet. Wieder einen Toyota Yaris. Wieder bei Snap Rentals. Und auch diesmal ist es nicht ganz einfach die Metropole Auckland hinter sich zu lassen. Aber nach einem kurzen Stück auf der Autobahn fahren wir auf den Pacific Coast Highway, eine Touristenstraße im Süden der Nordinsel.
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Northland. Ein Roadtrip.
Nach über tausend Kilometern sind wir wieder in Auckland. In acht Tagen sind wir die Küste rauf und wieder runter gezockelt. Twin Coast Discovery Highway. Der kleine geliehene Toyota hat gute Dienste verrichtet. Dank Anke sind wir heil durch den Linksverkehr gekommen. Und auch das einfache kleine Zelt aus dem Warehouse hat uns vor Wind und Wetter...
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Muriwai Beach Regional Park. Die Brutkolonien der Tölpel
Eigentlich hatte ich nur nach einem Campingplatz gesucht, der am Strand ist und von dem es am letzten Tag unserer Northlandtour nicht mehr weit zurück nach Auckland ist. Die Fahrt nach Muriwai Beach zieht sich in die Länge. Erst am frühen Abend treffen wir ein. Der Camping Ground ist groß und liegt in den Dünen direkt am Strand.
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An der Kauri Coast
Bei unserem Roadtrip durch den Norden Neuseelands fahren wir auf dem Twin Coast Discovery Highway. Wir sind an der ruhigeren Pazifikküste in den Norden gefahren und bewegen uns jetzt an der rauen, windigen Küste der Tasmanischen See wieder zurück in den Süden. Nach unserer Übernachtung auf dem Campingplatz in Ahipara an Ende des Nighty Mile Beach fahren wir eine Zeit lang durch eine fast...
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Der Twilight Beach Loop
Oben auf dem Wanderparkplatz kann man grob erahnen, wie die Wanderung verläuft. Über saftige Rinderweiden laufen wir hinab nach Te Werahi. Die jungen Bullen auf der Weide sind äußerst neugierig und glotzen uns unentwegt an. Der etwa 15 Kilometer lange Wanderweg ist durch orange Pfeile gut ausgezeichnet.
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Cap Reinga. Ort zwischen den Ozeanen.
Ganz im Norden liegt das Cap Reinga. Die Maori nennen den Ort Te Rerenga Wairua. Der Platz, an dem die Ozeane sich treffen. Auf der einen Seite die Tasmanische See und auf der anderen Seite der Pazifik. Es sieht so aus, als würde das Meer brodeln. In der Mythologie der Maori begeben sich an diesen Ort die Verstorbenen, um sich von hier aus mit einem letzten Blick Neuseeland nach Hawaiki zu begeben,...
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Northland: Von Matapouri nach Russell
In Matapouri starten wir bei strahlendem Sonnenschein. Wir fahren an den Stränden Whale Bay, Wooley Bay und Sandy Bay vorbei. Die Straße wird immer enger und kurviger. Die Brücken sind bald nur noch einspurig und irgendwann endet auch der Asphalt.
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Northland: Von der Ziegeninsel nach Matapouri
Die Nacht ist trocken und warm. Der Tag beginnt mit einem klassischen Camping Frühstück in der Sonne. Da packen die Sachen und fahren zum Strand. Das Wasser ist kühl und sehr salzig.
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Northland: Von Auckland zur Goat Island
Nach sechs Tagen in Auckland fahren wir dann endlich los. Wir haben uns für eine Woche eine kleinen Toyota gemietet. Die erste Herausforderung: Das Fahrzeug im Linksverkehr heile aus der Großstadt zu manövrieren. Nach fünf Minuten stehen wir zum ersten Mal als Geisterfahrer auf der falschen Seite. Alles geht gut. Anke macht das ganz hervorragend.
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Devenport. Bäderarchitektur und feine Strände.
Möchte man mal eben aus dem Trubel der Metropole entfliehen, bietet sich eine Bootsfahrt nach Devenport an. Die ehemals selbstständige Gemeinde liegt auf der anderen Seite der Ngataringa Bucht. Mit der Fähre ist man vom Hafenanleger im Zentrum Aucklands in weniger als 15 Miinuten in Devenport. Die Fähre hat kurze Taktzeiten. Einfach in Auckland zum Fähranleger schlendern und ein Ticket kaufen....
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Te Ara Hura. Walking Waiheke.
Machen wir das Beste aus der Zeit in Auckland. Die Stadt gilt als eine der Städte mit der höchsten Lebensqualität weltweit. Und das zu Recht, zumindest mit dem nötigen Kleingeld. Der Trip mit der Schnellfähre zu der gut 20 Kilometer vor der Stadt gelegenen Insel Waiheke dauert 50 min und kostet 90 NZD.
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First world countries. First world problems.
Eigentlich hatten wir alles gut geplant und vorbereitet. In den ersten sechs Monaten in Asien wären Zelt, ThermaRest-Matten und Schlafsäcke nur unnötiger Ballast gewesen. Nur während unserer Zeit in Kirgisien hätten wir das Outdoor Equipment gut gebrauchen können. In Neuseeland wollen wir aufgrund der First World Prices vornehmlich auf Zeltplätzen übernachten.
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Auckland. Neuseeland. Auf der anderen Seite der Welt.
Ankunft Auckland Airport 17:30 Uhr. Nach fast 14 Stunden und 9000 Kilometern sind wir wirklich auf der anderen Seite der Erde angekommen. Die Zeitdifferenz beträgt Jetzt im Winter - in Neuseeland gibt es Sommerzeit - genau 12 Stunden. Mit dem Skybus geht es in die City.
- Details
Die ehemalige Teilrepublik der Sowjetunion ist seit dem Zerfall im Jahre 1991 unabhängig. Kasachstan ist der neuntgrößte Staat der Erde und liegt in Zentralasien. Das Land besitzt eine sehr vielfältige Topografie. Ein Großteil des Landes sind Steppe. An der Grenze zur Kirgistan und China liegt das Tian Shan - das Himmelsgebirge - mit dem höchsten Gipfel des Landes. Aufgrund Größe und der Ausdehnung über viele Naturzonen besitzt Kasachstan eine reiche Palette von Flora und Fauna. Es gibt 16 Nationalparks und ausgedehnte Naturschutzgebiete. Das Land verfügt über große Gas- und Ölreserven.
Reiseberichte aus Kasachstan
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Shymbulak und der Ile-Alatau Nationalpark
Am Vorabend hat es den Anschein, als sei der Sommer schon vorbei. Es sind Wolken aufgezogen und am späten Nachmittag beginnt es bei Temperaturen von deutlich unter 20 Grad zu regnen. In den Straßen von Almaty fegen kommunale Angestellte das erste herabfallende Laub auf. An nächsten Morgen präsentiert sich die Stadt dann wieder bei strahlendem Sonnenschein. Es ist erfrischend kühl und die Berge...
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Charyn Canyon. Der kleine Grand Canyon in Kasachstan
Unser Plan war es von Jyrgalan direkt an die kasachische Grenze bei Karkara zu reisen. Eine gute Idee, wenn ein geländegängiges Fahrzeug zur Verfügung steht. Ohne ein solches Fahrzeug führt der Weg zurück nach Karakol und dann mit dem lokalen Bus in das Grenzdorf im äußersten Nordosten Kirgistans. Drückt man dem Busfahrer - der unterwegs gerne einmal für einen Plausch und einen Wodka mit...
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Almaty, Alma-Ata. Wo der Apfel seinen Ursprung hat
Mit dem Taxi finden wir recht schnell unser Hostel im Herzen der Stadt. Das Alma Cinema Hostel hat einen kleinen Garten. Zimmer, Aufenthaltsräume und die Gemeinschaftsküche sind liebevoll eingerichtet und orientieren sich in Ihrer Gestaltung an berühmten Filmen. Almati wirkt jung, modern und aufgeräumt. Bei einem ersten Spaziergang durch die Stadt stechen die vielen Radwege, Fußgängerbereiche...
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Ein Zug als Mittelpunkt des Universums
Das Bettzeug wird verteilt und beziehen Matratze und Kopfkissen. Wir zollen dem Schlafdefizit der vergangenen Nacht Tribut und machen es uns auf den Liegen gemütlich. Nach einem kleinen Nickerchen laufe ich durch den gesamten Zug. Jeder Waggon ist anderes. Jeder Waggon riecht anders. Nur eins ist gleich: Gegenüber des Abteils der Zugbegleiter die Maschine zur Heißwasserbereitung.
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Der Zug nach Nukus
Wir bleiben zunächst am Flughafen, versuchen etwas zu schlafen. Gegen sechs nehmen wir ein Taxi zum Bahnhof nach Mangyshlag. Es hat aufgehört zu regnen und in der Luft ist ein angenehmer Duft. Unser wohlgenährter Taxifahrer sinniert über die Vorzüge des Leben in Aktau: Erdgas, gutes Essen und Banja. Viel mehr kann einem das Leben nicht geben.
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Kirgisistan, früher Kirgisien, ist ein gebirgiges Binnenland in Zentralasien. Das Land mit etwa 6,3 Millionen Einwohnern ist seit der Auflösung der Sowjetunion im Jahre 1991 unabhängig. Hauptstadt ist Bischkek. Kirgisistan liegt im Hochgebirge des Tianshans und erreicht mit dem 7439 m hohen Dschengisch Tschokusu die größte Höhe. In Kirgisien liegt mit dem Issy Kul der zweitgrößte Gebirgssee der Erde. Das Land ist ein Paradies für Naturliebhaber.
Reiseberichte aus Kirgisistan
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Kok Boru. Der Nationalsport Kirgistans
12 Männer in jeder Mannschaft. Alle auf einen Pferd. Und jeweils vier Reiter versuchen den toten Körper einer Ziege in das Tor zu befördern. Eine Mischung aus Polo und Rugby auf dem Pferde. Es geht zur Sache. Nichts für zarte Seelen. Das Spiel ist der Nationalsport Kirgistans und auch in anderen Ländern Zentralasien außerordendlich beliebt. Die Sportler geniessen in der Bevölkerung. Die besten...
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Auf dem Pferderücken durch das Jyrgalan Valley
Das Jyrgalan Valley - ein ehemaliger Bergbaustandort - versucht sich seit drei Jahren im Tourismus. In dem herrlichen Tal, auf etwa 2000 Metern gelegen, gibt es mehrere Gästehäuser und einige ausgeschilderte Wanderrouten. Organisiert wird das Ganze durch “Destination Jyrgalan" mit Mitteln von USAid.Im zugehörigen Office gibt es einen Hochglanzkatalog mit ausgeschilderten Horsetrekking-Routen und...
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Die Kohlengrube von Jyrgalan
Ein ehemaliges Bergwerk, das zu Sowjetzeiten in den Berg getrieben wurde, schlummert heute einen Dornröschenschlaf. Ein einzelner Bergmann wacht in einem Fahrzeugaufbau, welcher auch als Schlafstätte dient, über den Stollen. Rostige Loren sind die Zeugen einer glanzvollen Bergbaugeschichte.
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Eine Wanderung in den Nationalpark bei Karakul
Etwa 5 Kilometer südlich von Karakul befindet sich der Eingang vom Nationalpark. Aus der Stadt fährt das Marschrutka mit der Nummer 101 direkt zum Eingang, wo ein Eintrittsentgeld in Höhe von 200 Som zu entrichten ist. Hier beginnen verschiedene Touren in den Naionalpark. Da wir für eine mehrtägige Tour nicht adäquat ausgestattet sind - Zelt, Schlafsäcke und Matten und vor allem wetterfeste...
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Altyn Arashan
Die Hausrunde von Karakul - eine Dreitagestour von Ak-Suu über Altyn-Arischan zum Alakulsee und dann zurück nach Karakul - wird von vielen Reisenden als Eintauchen in die Hochgebirgslandschaft des Tian Shan gelaufen. Die Tour kann von beiden Seiten zu Fuß oder auf dem Rücken eines Pferdes gegangen werden und hat eine Länge von etwas mehr als 45 Kilometer. Der Pass am Alakulsee ist 3800 Meter hoch.
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Viehmarkt Karakol
Jeden Sonntagmorgen findet in Karakol findet in aller Herrgottsfrühe ein Viehmarkt statt. Bauern aus der Umgebung bieten ihre Ziegen, Schafe, Rinder und Pferde zum Verkauf an. Es ist voll, dem Vieh wird auf den Zahn geschaut und das ein oder andere Geschäft...
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Badeurlaub am Issykul
Einfach mal nichts tun und faul am Strand liegen, das war unser Plan. Die Idee, mit dem Zug von Bischkek nach Balykchy zu reisen, haben wir verworfen. Die Abfahrtszeit 6:40 Uhr hätte erneut bedeutet, um fünf Uhr aufzustehen. Dazu konnten wir uns einfach nicht aufraffen....
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Drei Spaziergänge durch Bischkek
Mit gut 1 Million Einwohnern liegt Bischkek am Fuße des auf über 5000 Meter aufragenden kirgisischen Gebirges. Die schneebedeckten Gipfel und die Silhouette des Hochgebirges lassen sich immer mal wieder durch die Straßenfluchten erblicken. Der erste Spaziergang durch die Stadt, die in der Sowjetunion Frunse hieß, offenbart eine Stadt, in der eben jene Sowjetunion noch nicht untergegangen ist....
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Auf dem Highway von Taschkomyr nach Bischkek
Aus dem Ferghanatal nach Bischkek führen zwei Wege. Einfach und schnell geht es mit dem Flugzeug von Osch nach Bischkek. Mit Pegasus Airline gibt es schon Flüge für weniger als 50 Euro und in knapp einer Stunde ist man in der kirgisischen Hauptstadt. Wir entscheiden uns für die Fahrt mit dem Shared Taxi. Von Taschkomyr am Abzweig des Highways nach Sary Chelek finden wir einen Fahrer. In dem geräumigen...
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Das Biosphärenreservat Sary Chelek
Der Bus nach Sary Chelek startet um halb acht in der Früh am neuen Busbahnhof etwas außerhalb von Osch. Zum Glück sind wir frühzeitig da und bekommen so zwei Sitzplätze in dem Marschrutka, das uns zum Biosphärenreservat mit dem größten Walnusswald der Erde befördern wird. Am Busbahnhof verbrennt eine Schamanin Nadelgehölze und segnet unseren Bus. Willkommen in Kirgistan.
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Osch und der Berg Sulaiman Too
Von Taschkent reisen wir mit der Bahn durch das Fergana Tal nach Adijan. Gegen 14 Uhr kommen wir in der Geburtsstadt des ersten Mogulherrschers an. Nach einem Tee nehmen wir bis zur Grenze ein Taxi. Ohne Probleme können wir aus Usbekistan aus und in Kirgisistan einreisen. Der Grenzübertritt dauert keine halbe Stunde.
- Details
Usbekistan ist ein sälulär-muslimisches Binnenland in Zentralasien. Das Land mit mehr als 30 Milllionen Einwohner ist ein Vielvölkerstaat. Neben den Usbeken leben hier Russen, Tadschiken, Karakalpaken, Kasachen, Tataren und Koreaner. Das Land ist reich an Bodenschätzen wie Erdgas, Gold, Kupfer und Uran. Kulturell bildet Usbekistan das Herz der Seidenstraße. Die Städte Xiva, Buchara, Samarkand und Taschkent waren Hochburgen eines aufgeklären Islam mit einer ausgeprägten Affinität für Wissenschaft und Ästhetik.
Reiseberichte aus Usbekistan
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Usbekistan. Ein Reiseland öffnet sich
Usbekistan ist bislang ein außergewöhnliches Reiseland abseits des Mainstreams. Nach der jahrelangen Herrschaft vom immer noch allgegenwärtigen Islom Karimov scheint sich das Land nun unter dem neuen Präsidenten zu öffnen. Seit Mitte Juli 2018 kann man, nachdem schon im vergangenen Jahr die Praxis der zwingend nötigen Einladungen weggefallen sind, endlich auch für Usbekistan online ein E-Visa...
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Metro Tashkent
Die Metro in Taschkent stammt aus dem Jahre 1977 und wurde in der Sowjetunion als erste U-Bahn Zentralasiens auch zu Zwecken des Zivilschutzes eröffnet. Die Metro besitzt drei Linien, die an drei Kreuzungsbahnhöfen miteinander verzahnt sind. Genauso wie in Dortmund. :-) Die Nutzung der Metro ist recht einfach. An jeder Metrostation gibt es eine Kasse, an der Fahrchips erworben werden können. Im...
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Badeausflug zum Charvak See
Um der Hitze der Hauptstadt zu entkommen, planen wir einen Badeausflug. Schon am gestrigen Sonntag hatten wir vor Schwimmen zu gehen, aber die lange Schlange vor dem AquaPark hat uns letztlich davon abgehalten. Nun soll es zum Chorvoq-See, einem Stausee in den Westausläufern des Tianshangebirges, etwa 80 km nord-östlich von Taschkent gehen.
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Samarkand. Eine weitere Perle der Seidenstraße
Samarkand. Schon der Name klingt wie ein Versprechen. Ein Versprechen über 1001 Nacht und orientalischen Glanz. Und die Stadt löst dieses Versprechen ein. Ganz ohne Wenn und Aber. Die Monumentalbauten, Moscheen und Mausoleen sind an Schönheit kaum zu überbieten.
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Khiva, Xiva, Khiba. 1001 Nacht wie aus dem Bilderbuch
Wir reisen mit dem Bus von Nukusüber Urganch nach Xiva. Etwa auf halber Strecke, kurz nachdem wir den Fluss Amurdarja auf einer Pontonbrücke überquert haben, entert eine Horde Schuljungen den Bus. Ansonsten eine dreistündige, leicht ruckelige Fahrt durch eine grüner werdende Landschaft.
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Die Störche aus Bukhara
Die Störche aus Bukhara sind mittlerweile aus Plastik - soviel vorweg. Aber es gibt noch mehr zur erzählen. Die größte Überraschung gleich am Anfang. Nach 6 Stunden im Shared Taxi finden mit ein wenig Hilfe unsere Unterkunft im jüdischen Viertel der Stadt unweit der Synagoge. Wir werden in das Zimmer geführt und kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Eine Dekoration wie ich sie in meinem...
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Ein Zug als Mittelpunkt des Universums
Das Bettzeug wird verteilt und beziehen Matratze und Kopfkissen. Wir zollen dem Schlafdefizit der vergangenen Nacht Tribut und machen es uns auf den Liegen gemütlich. Nach einem kleinen Nickerchen laufe ich durch den gesamten Zug. Jeder Waggon ist anderes. Jeder Waggon riecht anders. Nur eins ist gleich: Gegenüber des Abteils der Zugbegleiter die Maschine zur Heißwasserbereitung.
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Hostels als Orte des Austausches
Das Schöne an einfachen Backpacker Herbergen der unteren Preisklasse, in denen wir regelmäßig den Altersschnitt deutlich anheben, ist der Austausch und Kommunikation mit anderen Reisenden. Das Guesthouse Alibek in Khiva war ein solcher Platz. Und dort hatte ich gestern Nachmittag das Vergnügen zwei junge Damen aus England und Argentinien kennenzulernen.
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Der Zug nach Nukus
Wir bleiben zunächst am Flughafen, versuchen etwas zu schlafen. Gegen sechs nehmen wir ein Taxi zum Bahnhof nach Mangyshlag. Es hat aufgehört zu regnen und in der Luft ist ein angenehmer Duft. Unser wohlgenährter Taxifahrer sinniert über die Vorzüge des Leben in Aktau: Erdgas, gutes Essen und Banja. Viel mehr kann einem das Leben nicht geben.